Lünen

Dortmund: Mutter (20) und Sohn (4) sterben bei Unfall – war Alkohol im Spiel?

Dortmund: Für eine 20-Jährige und ihren vierjährigen Sohn kam jede Hilfe zu spät.
Dortmund: Für eine 20-Jährige und ihren vierjährigen Sohn kam jede Hilfe zu spät.
Foto: Imago Images / Ralph Peters

Lünen. Am späten Samstagabend hat sich in Lünen (NRW) ein schrecklicher Unfall ereignet. Eine 20-Jährige und ihr vierjähriger Sohn kamen ums Leben.

Wie die Polizei Dortmund bekannt gibt, soll nach ersten Erkenntnissen ein 20-jähriger Audifahrer die Moltkestraße in Lünen befahren haben. Nach Angaben von Zeuge überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Wagen. In Höhe des Steag-Geländes kam er aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Am Montagmorgen verkündeten die Beamten weitere Details zu dem Verkehrsunglück.

Bei Dortmund: Zweijährige Tochter ebenfalls verletzt

Bei dem Aufprall starb die 20-jährige Beifahrerin und ihr vierjähriger Sohn. Mit in dem Auto saß auch noch die zweijährige Tochter des Opfers. Sie und der 20-jährige Fahrer des Audis wurden schwerverletzt. Beide kamen in ein Krankenhaus - jedoch besteht am Montag keine Lebensgefahr mehr.

Die Moltkestraße wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten und zur Unfallaufnahme bis 1.30 Uhr gesperrt. Am Audi entstand Totalschaden.

Waren die Insassen angeschnallt?

Die Polizei hat den Wagen sichergestellt. „Nach jetzigem Stand der Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass niemand im Fahrzeug angeschnallt war. Ebenfalls nicht ausgeschlossen werden kann, dass der 20-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand“, teilt Polizeisprecher Oliver Peiler zum Beginn der Woche mit.

Noch im Krankenhaus sei dem 20-Jährigen Blut entnommen worden, um zu prüfen, ob er alkoholisiert war.

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Dortmund: 23-Jähriger stirbt

Auch am Freitagabend ereignete sich ein tödlicher Unfall bei Dortmund. Der Fahrer eines Audi war auf der A46 in Richtung Hagen unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Arnsberg Altstadt und dem Rastplatz "Bruchhauser Höhe" kollidierte der Audi mit einem plötzlich auf die Fahrbahn laufenden Fuchs. Der 23-Jährige verlor die Kontrolle, der Audi schleuderte gegen die Mittelleitplanke und zurück über beide Fahrbahnen.

Durch die Wucht des Aufpralles und der Schleuderkräfte wurden der Fahrer sowie eine auf der Rückbank sitzende Mitfahrerin aus dem Wagen geschleudert. Diese beiden und ein weiterer Insasse verletzten sich schwer, der 23-Jährige starb.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass alle drei Auto-Insassen nicht angeschnallt waren.

(bs/mb)

 
 

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