Dortmund: Foto vor Kevin Großkreutz-Kneipe bringt Ex-BVB-Star in Bedrängnis!

Borussia Dortmund: Das sind die größten Erfolge in der Geschichte des BVB

Borussia Dortmund: Das sind die größten Erfolge in der Geschichte des BVB

Borussia Dortmund ist einer der erfolgreichsten Fußball-Vereine Deutschlands. In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der BVB Platz zwei. Wir zeigen euch in diesem Video die größten Erfolge der Dortmunder Vereins-Geschichte.

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Ärger für Kevin Großkreutz in Dortmund!

Die Stadt Dortmund hat immer wieder Probleme mit rechten Gruppierungen. Und eine solche feierte nun ausgerechnet in der Kneipe von Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz.

Dortmund: Gruppenfoto sorgt für Ärger

Seit einiger Zeit betreibt Ex-BVB-Profi Kevin Großkreutz gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Christopher Reinecke die Kneipe „Mit Schmackes“ in Dortmund.

Am Wochenende feierte ausgerechnet dort die rechtsextremen Hooligans der „Northside“ ihr 20-jähriges Bestehen. Ein Gruppenfoto, auf dem Christopher Reinecke zu sehen ist, sorgt nun für gewaltig Ärger.

Wusste auch der Ex-BVB-Star von der Feier?

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Fakten über die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Zumindest BVB-Fans hätten Angst vor der gewaltbereiten Gruppe, erklärt der Buchautor Robert Claus dem WDR.

Die Gruppe tritt kaum öffentlich in Erscheinung: Keine Banner in Stadien, keine Internetseite, keine Eintragung als Fanclub. Wer Mitglied ist und wer nicht, lässt sich von außen kaum erkennen.

Allerdings gebe es einige Verbindungen zu einer Ultra-Gruppe, den Desperados. Diese Gruppe sei ein Rekrutierungspool für die „Northside“, schildert der Autor, der sich in den vergangenen Jahren viel mit den Hooligans beschäftigt hat.

Dortmund: Großkreutz-Partner wehrt sich gegen Vorwürfe

Robert Claus ist der Ansicht, dass Reinecke sehr genau wisse, wer da gefeiert habe.

Und Kevin Großkreutz? Auf Nachfrage des WDR teilte Reinecke mit, Großkreutz habe kein Wissen über die Veranstaltung gehabt. Es seien auch keine Neonazis dagewesen und von Kontakten der „Northside“ in die rechtsextreme Szene wisse er gar nichts.

Doch das ist schwer zu glauben: Die „Northside“ beteiligte sich erst kürzlich sogar an einer Kranzniederlegung zum Gedenken an den Dortmunder Neonazi Sigfried Borchardt. Borchardt war erst im Oktober gestorben (wir berichten).

Auch zur rechtsextremen Kampfsportszene habe die „Northside“ Kontakt.

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Gegenüber dem WDR lehnt Reinecke jeden Extremismus ab – in seiner Kneipe würde er diesen nicht dulden. Dass er dennoch die „Northside“ in seiner Kneipe feiern lässt, macht stutzig.

Wohl auch deshalb nimmt Claus ihm diese Aussage nicht ab. Und er unterstellt Kevin Großkreutz, dass dieser auch Kontakte in die Hooliganszene in Dortmund habe. „Ob ihm die politische Tragweite bewusst ist, muss man gesondert betrachten. Jemand wie Kevin Großkreutz, der eine imposante Geschichte beim BVB hat, ist deutlich aufgerufen, sich davon aktiv zu distanzieren und das nicht nur oberflächig zu tun“, sagt er gegenüber dem WDR.

Und der BVB? Für den Verein ist die „Northside“ definitiv unerwünscht. Der Club hat sich schon lange distanziert. Einzelne Mitglieder seien allerdings immer wieder im Stadion in Duisburg. Sollten sich Fans unsicher fühlen, können sie sich an den Ordnungsdienst vor Ort wenden.