Dortmund

Dortmund: Isländischer Imbiss öffnet in der Stadt – DAS macht ihn im Pott einzigartig

Beim „Isländer“ in Dortmund gibt es Fisch aus dem Heimatland des Inhabers.
Beim „Isländer“ in Dortmund gibt es Fisch aus dem Heimatland des Inhabers.
Foto: Vanessa Hellwig / Der Westen

Dortmund. Seit dieser Woche gibt es am Phoenixsee in Dortmund frischen Fisch!

„Der Isländer“ in Dortmund hat seine Pforten für die Gäste geöffnet und bietet Speisen aus dem Heimatland seines Inhabers Magnus Hauksson (29) an. Das isländische Lokal bietet den hungrigen Gästen dabei eine Besonderheit.

Dortmund: Frischer Fisch am Phoenixsee – der hat eine weite Reise hinter sich

Zur Wochenmitte hat sich der neuartige Fischladen bereits rumgesprochen in Hörde: Rund um die Mittagszeit stehen etliche Menschen Schlange, um den isländischen Fisch in dem nordisch angehauchten Lokal zu kosten.

Den Fisch lässt sich Hauksson nämlich direkt aus seiner Heimat liefern, drei Mal die Woche erhält er eine frische Ladung. Wieso es gerade der Isländische sein muss? „Er hat die beste Qualität“, findet Hauksson.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands, nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum

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„Dort wird besonders nachhaltig gefischt. Der Fisch ist MSC-zertifiziert und wir haben eine gute Lieferkette.“

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Das kannst du dir in dein Menü bestellen

Wenn du dich davon überzeugen willst, kannst du das beim „Isländer“ in Form von Fischbrötchen oder Menübox tun. Das besondere an der Box: Du kannst dir dein Essen nach Belieben aus Fisch, Beilage und Sauce selbst zusammenstellen.

Du kannst wählen zwischen:

  • Hauptspeise: Island Seelachs, Rotbarsch und dem Fisch des Tages
  • Beilage: Pommes, Kartoffelsalat (mit Mayo oder Speck) und Salat
  • Drei verschieden Saucen

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Natürlich haben wir die Menübox für euch getestet – und für lecker befunden! Die Panade des Rotbarschs knuspert beim Reinbeißen, und der Kartoffelsalat wird von mindestens genau so viel Mayo umhüllt wie bei Oma.

Noch in dieser Woche sollen weitere Spezialitäten dazukommen, darunter Lachsburger, Fischwraps und Fischsuppe.

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Doch es gibt einen Wehrmutstropfen: Statt Porzellan, Messer und Gabel gibt es den Fisch auch vor Ort im Lokal nur in der Pappschale mit Holzbesteck.

Gerade jetzt, wo Nachhaltigkeit für viele Menschen einen großen Stellenwert einnimmt, könnte das einigen Kunden irritieren. Ebenso wie die Tatsache, dass der isländische Rotbarsch über tausende Kilometer transportiert werden muss.

„Wir benutzen nachhaltiges Papier, was nach dem Gebrauch recycelt wird“, sagt Hauksson. „Der Fisch stammt aus nachhaltigem Fang, wird in Kübeln transportiert und kommt dann per Schiff zu uns. Das ist unweltfreundlicher als 'Flugfilets' – und hier in Dortmund können wir den Fisch eben schlecht fangen!“

Du willst den „Isländer“ selbst testen? „Der Isländer“ bereitet ihn montags bis freitags zwischen 10 und 21 Uhr hier für dich zu: Rudolf-Platte-Weg 5, 44263 Dortmund. (vh)

 
 

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