Dortmund

Dortmund: Frau stirbt bei Unfall – was sich ein Fahranfänger dann erlaubt, ist richtig asozial

Dortmund: Nach einem Unfall ist eine Geisterfahrerin verstorben.
Dortmund: Nach einem Unfall ist eine Geisterfahrerin verstorben.
Foto: Feuerwehr Dortmund

Dortmund. Am Donnerstagnachmittag hat sich in Dortmund ein tragischer Unfall ereignet: Auf der Brackeler Straße kam es gegen 16.05 Uhr zu einem frontalen Crash - eine Frau (†69) aus Bochum war als Falschfahrerin unterwegs.

Eine 56-Jährige aus Kamen bemerkte die Geisterfahrerin aus Dortmund zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Beide Fahrerinnen wurden durch die enorme Wucht des Aufpralls in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Die 69-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, denen sie noch am Abend im Krankenhaus erlag, wie die Polizei Dortmund mitteilte.

Dortmund/NRW: Geisterfahrer-Kollision – Auto rast in Unfallstelle

Nach der Kollision der beiden Fahrzeuge rauschte noch ein dahinterfahrendes Auto mit einer Fahrerin (55) aus Unna in die Unfallstelle hinein. Die 55-Jährige erlitt dabei lediglich leichte Verletzungen.

Die Rettungskräfte der Feuerwehr waren schnell zur Stelle. Sie mussten die beiden Schwerverletzten schnellstmöglich aus den Wracks befreien, um diese medizinisch versorgen zu können. Das gelang auch, weil die hinter der Unfallstelle im Stau stehenden Autos nach Angaben der Feuerwehr eine vorbildliche Rettungsgasse bildeten. Zuletzt hagelte es gegenüber Autofahrern immer wieder Kritik, weil diese sich bei Unfällen nicht richtig verhielten und keine Gasse bildeten.

Feuerwehr regt sich über das Verhalten auf

Doch nicht alle Autofahrer verhielten sich vorbildlich: Einem Mann im Stau hinter der Unfallstelle wurde es offenbar zu bunt. Er wendete einfach auf der zweispurigen Straße und fuhr durch die Rettungsgasse.

„Leider ist immer noch nicht bei allen Autofahrern angekommen, wie man sich in so einer Situation zu verhalten hat“, regt sich die Feuerwehr über den Autofahrer auf, der das Leben der Unfallopfer mit seinem Verhalten gefährdete.

Fahrer ist sich keiner Schuld bewusst

Die „Bild“ konnte den Fahrer des Audis ausmachen und hat mit ihm gesprochen. Es handelt sich um einen 18 Jahre alten Fahranfänger.

Er sieht keinerlei Probleme in seinem Handeln. Gegenüber dem Portal behauptete er bloß: „Ein Polizist sagte mir, das könne man so machen.“ Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet. Diese ermittelt nun wegen einer Ordnungswidrigkeit.

Was erwartet den herzlosen Fahrer?

Als Strafe könnten ihn nun ein Bußgeld von bis zu 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einem Monat Fahrverbot erwarten.

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Dortmund: Bochumerin mit Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen

Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde die 69-jährige Frau aus Bochum mit einem Hubschrauber in eine Unfallklinik geflogen, in welcher sie noch am Abend verstarb. Die schwer verletzte Frau aus Kamen wurde genau wie die leicht verletzte 55-Jährige mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht.

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Die Brackeler Straße musste wegen den Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 
 

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