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Dortmund: Familie verzweifelt – nach Urlaub 130 Tage von Hund getrennt

Dortmund: Die Familie musste ihren Hund im Urlaub zurücklassen. Dann versuchte sie monatelang, das Tier zurück nach Hause zu holen. (Symbolbild)
Dortmund: Die Familie musste ihren Hund im Urlaub zurücklassen. Dann versuchte sie monatelang, das Tier zurück nach Hause zu holen. (Symbolbild)
Foto: imago images / teutopress

Dortmund. Es ist ein trauriges Schicksal: Eine Familie aus Dortmund fährt in den Urlaub und kommt ohne ihren Hund zurück. Dann beginnt das Hoffen: Mehr als vier Monate versucht sie schließlich, das Tier wieder nach Hause zu holen.

Dabei musste die dreiköpfige Familie mehrere Rückschläge verkraften.

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Dortmund: Familie muss Hund im Urlaub zurücklassen

130 Tage - Eine lange Zeit; vor allem, wenn man nicht weiß, wann das Warten ein Ende hat. Das musste eine Familie aus Dortmund nun erfahren. Sie hatte Urlaub in Peru gemacht, als sie im April wegen Corona plötzlich nach Deutschland zurückfliegen musste. Darüber berichten die „Ruhrnachrichten“.

Ihr Hund Snoopy durfte jedoch nicht mit in den Flieger. Christian, Jutta und Sohn Amadeus mussten ihren geliebten Jack-Russell-Terrier also in Peru zurücklassen. Der kleine Vierbeiner kam bei der Hotelbesitzerin in Peru, bei der die Familie gewohnt hatte, unter.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland stand die Familie regelmäßig in Kontakt mit der Hotelbesitzerin. „Wir dachten, wir könnten nach fünf bis sechs Wochen zurück nach Peru fliegen, um unseren Hund zu holen. Aber das war utopisch“, sagte Christian B.

Wann der internationale Flugverkehr für Passagiere wieder aufgenommen wird, ist bislang nicht bekannt. Und so vergingen Wochen des Wartens. Dann versuchte die Familie aus Dortmund, über Facebook einen Flugpaten für Snoopy zu finden. Doch auch das schien der Familie nicht zu gelingen, bis dann doch Hoffnung aufkam.

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Familie aus Dortmund bangt um Hund

Eine Deutsche wollte mit ihren Kindern zurück nach Deutschland reisen und erklärte sich bereit, den Vierbeiner mitzunehmen. Allerdings hörte sich das einfacher an als gedacht. Denn der Hund musste innerhalb weniger Tage flugbereit gemacht werden. Das bedeutete, die Hotelbesitzerin, die Snoopy in ihre Obhut genommen hatte, musste unter Hochdruck Zoll und Veterinär in Peru aufsuchen, um die entsprechende Erlaubnis zur Einfuhr des Hundes nach Deutschland zu bekommen.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Ullrich Sierau (SPD)

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Das war aber noch nicht alles. Als die Familie schließlich dachte, dass sie Snoopy nun bald wieder bei sich haben würde, folgte der nächste Rückschlag: Der Hund war bereits in das Flugzeug geladen, dann musste er kurz vor dem Abflug wieder ausgeladen werden.

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Denn es fehlte eine Bescheinigung des Vaters, wonach die Flugpatin ihre Kinder nicht ausfliegen durfte. Erst zwei Tage später gelang es der Familie dann, einen neuen Rückflug zu organisieren. Nach 132 Tagen hatte das Warten schließlich ein Ende. Die Dortmunder Familie konnte ihren Hund Snoopy wieder in die Arme nehmen, wie die „Ruhrnachrichten“ schreiben. (nk)

 
 

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