Dortmund

Dortmund: Anklage! Frau (21) mit 76 Messerstichen getötet und in Koffer gepfercht

In Dortmund wurde im August die Leiche einer 21-jährigen Frau aus Afghanistan gefunden. Gegen ihren Ehemann wurde nun Anklage erhoben.
In Dortmund wurde im August die Leiche einer 21-jährigen Frau aus Afghanistan gefunden. Gegen ihren Ehemann wurde nun Anklage erhoben.
Foto: dpa

Dortmund. Mit 76 Messerstichen getötet und in einen Koffer gepfercht - der Fall der getöteten Afghanin in Dortmund schockierte im Sommer!

Jetzt ist gegen den Ehemann (24) der 21-jährigen Getöteten Anklage erhoben worden. „Dem Beschuldigten wird Totschlag vorgeworfen. Ein Mordmerkmal ist nicht ersichtlich“, so der zuständige Staatsanwalt Felix Giesenregen (34). Was das Motiv angeht, tappen die Ermittler allerdings bislang im Dunkeln.

Dortmund: Ehemann soll Frau getötet und in Koffer gepackt haben

Die 21-jährige Afghanin lebte in Schweden und war für einige Wochen zu Besuch in Dortmund bei einer Bekannten. Hier passte sie auf die beiden Kinder der Freundin auf. Ihr Ehemann, von dem sie nach islamischem Recht bereits geschieden war, soll zu Besuch gewesen sein.

Während die beiden Kinder schliefen, soll es laut Anklage zu der Bluttat gekommen sein. Als ein Bekannter am nächsten Tag die beiden Kinder abholen wollte, entdeckte er Blutspuren in der Wohnung. Außerdem fehlte ein Koffer.

Nach Festnahme: Ehemann gibt Hinweis auf Koffer

Die Ermittler konnten noch am gleichen Tag den Ehemann des Opfers in Zwickau festnehmen. Nach Hinweisen von ihm fanden sie den vermissten Koffer in einem Hinterhof in Lütgendortmund in einer Garage. Darin die Leiche der 21-jährigen Afghanin (>> hier mehr zu der Tat).

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Der beschuldigte Ehemann soll offenbar ursprünglich geplant haben, den Koffer mit in den Zug nach Zwickau zu nehmen. Auf dem Rückweg habe er sogar mit dem Handy des Opfers noch Nachrichten an die Bekannte seiner Frau gesendet, heißt es.

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Beschuldigter bestreitet die Tat

„Mein Mandant bestreitet die Tat zurzeit“, erklärte Christian Isselhorst, Verteidiger des Beschuldigten, gegenüber DER WESTEN. „Er sagt, er leide sehr unter dem Tod und habe nichts mit ihrem Verschwinden bzw. Tod zu tun.“ Isselhorst weiß aber auch: „Die Indizien sprechen natürlich eine deutliche Sprache.“

Sein Mandant wurde nach seiner Festnahme per Hubschrauber aus Zwickau nach Dortmund gebracht und sitzt seither in U-Haft. Wann ein Prozess gegen ihn startet, steht noch nicht fest.

 
 

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