Dortmund

Dortmund: Mann soll zwei Mädchen vergewaltigt haben – schrecklich, was in seiner Akte steht

Ein 23-jähriger Mann soll in Dortmund zwei minderjährige Mädchen vergewaltigt haben. (Symbolbild)
Ein 23-jähriger Mann soll in Dortmund zwei minderjährige Mädchen vergewaltigt haben. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Dortmund. Diese Taten in Dortmund sorgten für mächtig Entsetzen! Ein mutmaßlicher Afghane soll zwei minderjährige Mädchen (11 und 13 Jahre alt) vergewaltigt haben. Nun sitzt er in Untersuchungshaft. Doch immer mehr Details aus seiner Akte kommen zum Vorschein und erschrecken.

Demnach soll der 23-jährige Tatverdächtige ein polizeibekannter Drogendealer in Dortmund sein. Darüber berichtet die Bild. Der Zeitung soll die Polizeiakte des mutmaßlichen Täters vorliegen und die umfasse zehn Einträge, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Drogendelikten und Vergewaltigung.

Dortmund: 23-Jähriger soll zwei Mädchen vergewaltigt haben

Joachim Stamp (FDP), der NRW-Flüchtlingsminister und Minister für Kinder und Familie, fordert nun harte Konsequenzen. Er will, dass der mutmaßliche Vergewaltiger nach seiner Verurteilung abgeschoben wird. „Er darf in Deutschland nie mehr frei rumlaufen.“

Doch warum wurde er in früheren Fällen nicht schon abgeschoben? Dort heißt es, dass die zwei bisherigen Verurteilungen (wegen Drogenbesitzes und Schwarzfahrens) nicht schwer genug für eine Abschiebung gewesen seien.

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Weiter erklärt der FDP-Politiker: „Er hat einen anerkannten Flüchtlingsstatus, aber den kann man verlieren, wenn es zu einer Verurteilung kommt. Wir werden alles daran setzen, dass – wenn es dazu kommt – er aus dem Gefängnis nicht mehr frei kommt, sondern direkt nach Afghanistan abgeschoben wird.“

Doch ein Bekannter des 23-Jährigen erklärt jetzt gegenüber Bild, dass dieser gar nicht aus Afghanistan stammen würde. Seine Familie lebe im Iran. Die Chancen auf Asyl seien als Flüchtling aus Afghanistan aber besser.

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Die Vergewaltigung der 13-Jährigen soll am Donnerstagnachmittag passiert sein. Dabei soll er laut Staatsanwaltschaft das Opfer in einen Hausflur gelockt haben. Da das Mädchen den Mann gut beschrieben hatte, konnte gezielt nach ihm gefahndet und am Samstag konnte er schließlich festgenommen werden.

Tatverdächtige kommt es Untersuchungshaft frei und soll wieder straffällig geworden sein

Der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige stand zuvor bereits im Verdacht, im Juni ein elfjähriges Mädchen missbraucht zu haben. Nach einer Anzeige des Opfers wurde auch damals Haftbefehl gegen den Mann erlassen.

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Der Vollzug der Untersuchungshaft wurde allerdings später außer Vollzug gesetzt, der Verdächtige kam auf freien Fuß. Dazu erklärte die Dortmunder Staatsanwaltschaft am Mittwoch, bei einem Haftprüfungstermin am 3. Juli seien Umstände zutage getreten, „die zum damaligen Zeitpunkt Zweifel an den Angaben des Tatopfers begründen konnten“. Außerdem soll keine Fluchtgefahr bestanden haben.

Bislang ist unklar, ob er sich zu den Vorwürfen geäußert hat. (js mit dpa)

 
 

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