Dortmund

Dortmund: Ekel-Täter belästigt jahrelang türkische Ärzte und Geschäftsleute – mit dieser widerlichen Aktion

Türkischstämmige Dortmunder wurden in Huckarde belästigt. (Symbolbild)
Türkischstämmige Dortmunder wurden in Huckarde belästigt. (Symbolbild)
Foto: imago images/Florian Schuh

Dortmund. Widerliche Ekel-Attacken-Serie gegen Menschen mit türkischen Wurzeln in Dortmund!

Ein Unbekannter hatte im Stadtteil Huckarde in Dortmund in den vergangenen Monaten immer wieder eingenässte Windeln in Briefumschlägen an türkischstämmige Ärzte, Geschäftsleute und Einzelhändler verschickt.

Nun ist klar, wer der Ekel-Täter aus Dortmund ist – und warum er mehr als 60 (!) Mal Menschen in Huckarde auf widerliche Art belästigte.

Dortmund: Bei der Tat beobachtet – Polizei fasst Ekel-Täter

Seit 2017 gingen wiederholt Strafanzeigen bei der Polizei Dortmund ein. Immer wieder erhielten die Dortmunder mit türkischem Migrationshintergrund Briefumschläge mit den eingenässten Windeln.

Erst kürzlich hatte ein Zeuge einen Mann dabei beobachten können, wie er einen handschriftlich beschriebenen Briefumschlag an einer Eingangstür ablegte.

Anhand der Personenbeschreibung des Mannes und weiteren Zeugenhinweisen wurde am Mittwochmorgen in Dortmund-Huckarde ein 63-Jähriger identifiziert und vorübergehend festgenommen.

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Gegenüber der Polizei erklärte er sein Motiv: Er sei persönlich unzufrieden mit dem Wahlverhalten in Deutschland lebender Türken bei der Präsidentschaftswahl in der Türkei.

Bei der Wahl 2018 ging Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan als klarer Sieger hervor und holte mehr als die Hälfte aller Stimmen. Auch in Deutschland stimmten zahlreiche Türken für den Präsidenten.

Schon im Jahr zuvor, als über ein Referendum abgestimmt wurde, dass die Macht des Staatspräsidenten ausbaut, stimmten fast zwei Drittel der Stimmberechtigen in Deutschland für das Referendum.

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Der Mann ist laut Polizei Deutscher und kein türkischstämmiger Oppositionsanhänger oder Mensch mit kurdischem Migrationshintergrund. (jg)

 
 

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