Dortmund

Dortmund: Serieneinbrecher soll vor Gericht aussagen – doch DAS stellt die Richter vor Probleme

Dortmund: Ein mutmaßlicher Serieneinbrecher steht vor Gericht. Doch bei der Befragung kommt es zu unerwarteten Problemen. (Symbolbild)
Dortmund: Ein mutmaßlicher Serieneinbrecher steht vor Gericht. Doch bei der Befragung kommt es zu unerwarteten Problemen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Schöning

Dortmund. Ungewöhnliche Szenen am Landgericht in Dortmund.

Eigentlich soll sich der 30-jährige Angeklagte für lediglich zehn Einbrüche verantworten, der im Jahr 2015 in und um Dortmund begangen haben soll. Damals wurden Schmuck und andere Gegenstände im Wert von über 20.000 Euro entwendet. Doch bei der Aufarbeitung vor dem Landgericht gibt es ein großes Problem, wie die „Ruhrnachrichten“ berichten.

Dortmund: Einbrecher kann sich seine Tatorte nicht merken

Der Angeklagte behauptet, sich nicht an die einzelnen Tatorte seiner Einbruchsserie erinnern zu können. Und das nicht etwa deshalb, weil der betreffende Zeitraum bereits fünf Jahre zurückliegt. Seine Begründung: Er habe in den vergangenen Jahren schlicht und ergreifend so viele Einbrüche verübt, dass es sich mittlerweile um zu viele einzelne Orte handelt, um sich an alle zu erinnern.

Auch nach der Betrachtung der Fallakten gemeinsam mit seinem Verteidiger Marcus Herberholz konnte seiner Erinnerung nicht auf die Sprünge helfen, so die „Ruhrnachrichten“.

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Im Mai wollen es die Richter mit einem Fotoalbum versuchen, das Aufnahmen von den Tatorten aus der Anklageschrift beinhaltet. Bis dahin soll ein Psychiater ein Gutachten des 30-Jährigen erstellen. (at)

 
 

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