Dortmund

Dortmund: Mercedes-Fahrer rast mit 130 km/h durch die Stadt – seine Ausrede ist unglaublich

Der Mann aus Dortmund darf sich erstmal von seinem Führerschein verabschieden. (Symbolbild)
Der Mann aus Dortmund darf sich erstmal von seinem Führerschein verabschieden. (Symbolbild)
Foto: imago images / imagebrokerbegsteiger

Dortmund. Schnell und rücksichtslos – so ist laut Polizei ein Mercedes-Fahrer (34) am Sonntag durch Dortmund gerast. Die Beamten hatten es schwer, ihn überhaupt einzuholen. Mit mehr als 130 km/h war der Raser gegen 22.55 Uhr unterwegs.

Was er dann der Polizei Dortmund als Ausrede servierte, ist einfach unglaublich.

Dortmund: Polizei kommt nicht hinterher

Den Beamten fiel der Mercedes Daimler Benz Coupé auf der Zillestraße auf. An der Einmündung Brandeniusstraße raste er mit gewaltiger Geschwindigkeit an der Streife vorbei.

Die Einsatzkräfte versuchten, den Raser einzuholen. Doch der Abstand zum Mercedes wurde immer größer. Die Tachonadel des Streifenwagens lag bei 130 km/h. Trotzdem kamen die Beamten nicht hinterher, verringerten dann die eigene Geschwindigkeit.

-------------

Mehr News aus Dortmund:

Dortmund: Mann soll Frau brutal erstochen und in Koffer gestopft haben – Prozess enthüllt weiteres schreckliches Detail

Dortmund: Polizei stellt sich auf Brücke – beim Blick auf die Straße trauen die Beamten ihren Augen kaum

Dortmund: Männer greifen 50-Jährigen an – Lebensgefahr!

-------------

Mann entschuldigt sich mit dieser Ausrede

Bevor der Raser an einer roten Ampel an der Kreuzung Benninghofer Straße / An der Goymark hielt, überholte er noch bei unklarer Verkehrslage und einer schlechten Sicht zwei Autos. Dann wurde der 34-Jährige endlich auf das Martinshorn und die Anhaltezeichen der Polizei Dortmund aufmerksam und beendete seine Raserei.

Der Mann aus Dortmund entschuldigte sich bei den Beamten für seine Fahrweise. Doch was er als Ausrede sagte, ist dreist. Er wollte „nur mal kurz Gas“ geben, er habe einen schlechten Tag gehabt. Neben dem Raser saß eine Beifahrerin (26). Die sagte nichts zu den Vorwürfen.

Sein Tag sollte noch schlechter werden. Denn seinen Führerschein ist er erstmal los. Der Vorwurf: nicht angepasste Geschwindigkeit und grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

Punkte-Handel: Wenn der Raser einfach davonkommt

Dortmund: Raser war nicht alleine im Auto

Gegen den Dortmunder wird nun wegen Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Auch bekommt das Straßenverkehrsamt Dortmund einen Bericht über Überprüfung der Eignung und Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen. (ldi)

 
 

EURE FAVORITEN