Dortmund

Dortmund: Drama in JVA – Mann tot aufgefunden

JVA Dortmund: Am Montag wurde ein Mann tot aufgefunden. (Symbolbild)
JVA Dortmund: Am Montag wurde ein Mann tot aufgefunden. (Symbolbild)
Foto: imago images

Dortmund. Schock in einer Gefängniszelle der JVA Dortmund.

Justizvollzugsbeamte haben in Dortmund einen Gefängnisinsassen (46) tot aufgefunden. Dabei handelt es sich laut „SWR“ um einen mutmaßlichen Unterstützer der rechtsterroristischen Vereinigung „Gruppe S.“.

Dortmund: Mann tot in Gefängniszelle aufgefunden

Am Montagvormittag hatten Beamte den leblosen Körper in der Zelle bemerkt. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsversuche durch die Mitarbeiter und einen Notarzt blieben erfolglos.

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Die Polizei hat bereits die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. In einer ersten Pressemitteilung hieß es, der Mann habe sich das Leben genommen. Eine Obduktion soll Aufschluss über die Todesursache geben.

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Die JVA Dortmund:

  • Wegen ihres Standorts ist die Justizvollzugsanstalt an der Lübecker Straße auch als „Lübecker Hof“ bekannt
  • Der Bau eines Gefängnisses wurde bereits 1898 beschlossen, 1902 wurde die Haftanstalt eröffnet
  • Zwischen 1970 und 1980 wurden Teile der Anlage abgerissen, andere saniert
  • Die Gefangenenbibliothek wurde als beste „Gefangenenbücherei des Jahres 2016“ ausgezeichnet

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Toter Häftling hinterlässt Familie

Der Mann, bei dem es sich laut der „Bild“ um einen 46-jährigen Familienvater handelt, saß seit dem 14. Februar in Dortmund in U-Haft. Den Behörden soll er als Reichsbürger bekannt sein.

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Am Tag seiner Festnahme hatte die Generalstaatsanwaltschaft Haftbefehle gegen insgesamt zwölf Personen erhoben. Alle richteten sich gegen Mitglieder der „Gruppe S“, die Anschläge auf Moscheen, Asylsuchende und Politiker geplant haben sollen.

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Bei der Durchsuchung der jeweiligen Wohnungen der Mitglieder in sechs Bundesländern fanden die Beamten laut „SWR“ selbstgebaute Waffen und Handgranaten. Der Verstorbene habe die Rechtsterroristen finanziell beim Waffenkauf unterstützen wollen, soll außerdem selbst Bomben gebaut haben. (vh)

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

 
 

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