Dortmund

Dortmund: Auto-Korso durch die Innenstadt – Polizei-Präsident macht Demonstranten deutliche Ansage

Dortmund: Polizei-Präsident Gregor Lange hat sich vor der Demo an die Bürger gewandt. (Symbolbild)
Dortmund: Polizei-Präsident Gregor Lange hat sich vor der Demo an die Bürger gewandt. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Sven Simon

Dortmund. Für Dienstagabend haben Demonstranten einen Auto-Korso durch die Innenstadt von Dortmund angemeldet. Damit wollen sie ein Zeichen gegen die Corona-Impfung setzen.

Währenddessen macht der Polizei-Präsident Gregor Lange Demonstranten eine deutliche Ansage.

Dortmund: Polizei-Präsident mit deutlicher Ansage vor Demo

Zwischen 19 und 21 Uhr wollen Demonstranten durch ihre Teilnahme am Auto-Korso mitteilen, dass sie sich nicht impfen lassen werden. Die Polizei Dortmund rechnet während dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

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Dabei macht sie zudem darauf aufmerksam, dass sie friedliche Versammlungen per Grundgesetz schützen muss. Zugleich wird sie auf die Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes achten. Die in einem 20-seitigen Auflagenbescheid benannten Auflagen sollten demnach eingehalten werden. „Zum Beispiel besteht für die Fahrzeug-Insassen eine Maskenpflicht, sofern sie nicht aus einem Haushalt stammen“, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Polizeimeldung.

Dortmunder Polizei-Präsident mit klaren Worten

Deshalb hat die Polizei die angegebene Strecke der Demonstrations-Anmelderin geändert. Polizei-Präsident Gregor Lange erklärt: „Die ursprünglich angemeldete Strecke hätte durch enge Straßen mit dichter Wohnbebauung geführt, sodass Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei die Zufahrt versperrt gewesen wäre. Das konnten wir so nicht zulassen.“

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Außerdem sagt Lange in Bezug auf den Infektionsschutz: „Bürgerinnen und Bürger, Handwerk, Handel, Wirtschaft und Vereine wollen schnellstmöglich schrittweise in die Normalität zurück. Verzögerungen kann sich niemand mehr leisten. Wenn Uneinsichtige aber die Rückkehr in ein geordnetes Leben gefährden, dann muss die Polizei unter anderem mit Auflagen dafür sorgen, dass von einer Versammlung keine weitere Infektionsgefahr ausgeht.“

Die Dortmunder Polizei ist darum bemüht, die Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr durch den Autokorso so gering wie möglich zu halten, wie es in der Polizeimeldung heißt. (nk)

 
 

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