Dortmund

Dortmund: Corona-Infektionszahlen sinken – doch dieser Stadtteil beunruhigt. DAS ist der Grund!

Aus Dortmund kommen gute Nachrichten. Ist die vierte Corona-Welle jetzt gebrochen? (Symbolbild)
Aus Dortmund kommen gute Nachrichten. Ist die vierte Corona-Welle jetzt gebrochen? (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Friedrich Stark

Dortmund. Fantastische Nachrichten aus Dortmund! Hier sinken die Inzidenzen langsam, aber deutlich. Bald könnten es wieder unter 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner pro Woche werden.

Jetzt können die Dortmunder erst mal aufatmen. Die Stadt meldet: „Die vierte Corona-Welle in Dortmund ist gebrochen“! Doch dieser Stadtteil bleibt ein Sorgenkind.

Dortmund: Hier sinken die Inzidenzen

Die Stadt Dortmund ist ganz nah an der 100, am Montag lag die Inzidenz nur noch bei 102,1. „Es ist zu erwarten, dass wir noch diese Woche unter einen Wert von 100 kommen, somit können wir die vierte Corona-Welle als gebrochen ansehen“, meldet der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Frank Renken.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Auch die Leiterin des Krisenstabs kann da nur zustimmen. „Der Inzidenzwert sinkt immer weiter nach unten, nur noch die Delta-Virusvariante herrscht in Dortmund vor, die Anzahl an infizierten Reiserückkehrer*innen geht ebenfalls zurück – das sind positive Entwicklungen für unsere Stadt.“ Doch nicht überall in Dortmund neigt sich die Kurve der Neuerkrankungen wieder nach unten.

Dortmund: Impfungen schlagen an

Die Nordstadt zieht den Durchschnitt leider weiterhin in die Höhe. Hier liegt der Inzidenzwert bei der astronomischen Zahl 280! Dr. Renken sieht hier einen Zusammenhang zwischen dem hohen Wert und der gleichzeitig geringeren Impfquote. „Wir sehen, dass in den Bezirken, in denen die Inzidenz unter 100 liegt, etwa 75 bis 80 Prozent der Einwohner*innen geimpft sind, in den Bezirken, die über 100 liegen, sind nur 40 bis 50 Prozent der Menschen geimpft.“

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Von den Dortmunder Krankenhäusern kommen gute Nachrichten für Geimpfte, denn bei ihnen wird hier ein milderer Krankheitsverlauf beobachtet. Circa 95 Prozent der Menschen, die mit Corona in Dortmunds Intensivstationen liegen, sind ungeimpft. (mbo)