Dortmund

Dortmund: Bombenfund in der City - Radius für Evakuierungen erweitert ++ Entschärfung erfolgreich beendet

Die Dortmunder Innenstadt wird am Donnerstag menschenleer gefegt. Hier wird einen Bombe entschärft. (Symbolbild)
Die Dortmunder Innenstadt wird am Donnerstag menschenleer gefegt. Hier wird einen Bombe entschärft. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Kirchner-Media

Dortmund. In Dortmund in der Innenstadt wird am Donnerstag um 12.00 Uhr eine Bombe entschärft. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Bauarbeiten am Schwanenwall am Mittwoch entdeckt, wie DER WESTEN bereits berichtete.

Der vorläufige Evakuierungsbereich wurde jetzt jedoch erweitert. Dadurch sind nun auch die U-Bahnlinien in Dortmund betroffen.

16.29 Uhr: Einsatz erfolgreich beendet

Die Stadt Dortmund meldet, dass der Einsatz erfolgreich beendet wurde. Die Bombe am Schwanenwall ist bereits der 40. Blindgänger, der in diesem Jahr entschärft wurde. Alle Sperrungen werden aufgehoben.

15.31 Uhr: Entschärfung der Bombe beginnt

Vor Ort sind zahlreiche Einsatzkräfte des Ordnungs- und Tiefbauamtes, der Johanniter, des Deutschen Roten Kreuzes so wie der Polizei. Insgesamt sind außerdem 35 Personen an der Evakuierungsstelle.

Es gab bereits 13 Krankentransporte.

12.00 Uhr: Dortmund: Evakuierung startet

Der Radius des Evakuierungsbereiches steht nun endgültig fest und erweitert sich von 200 auf 250 Meter. Damit sind nun circa 2.000 Anwohner von der Evakuierung betroffen. Durch die Abriegelung dieses großen Areals in der Dortmunder Innenstadt wird auch der Verkehr am Wall stark eingeschränkt sein. Auch die Geschäfte entlang des Ostenhellwegs und der Brüderstraße werden nicht mehr zugänglich sein.

Von der Evakuierung ist außerdem der Verkehr am Wall sowie der Betrieb im angrenzenden Berufskolleg eingeschränkt.

Dortmund: U-Bahnhaltestelle wird wegen Bombenentschärfung nicht mehr angefahren

Die Stadt empfiehlt das Gebiet großräumig zu umfahren. Doch auch der öffentliche Personennahverkehr wird eingeschränkt. Hier wird die U-Bahnhaltestelle Reinoldikirche nicht mehr von allen Linien angefahren. Diese halten nicht mehr an der Reinoldikirche, sondern fahren einfach durch.

Das sind die Betroffenen Bahnlinien:

  • Die U42 fährt zwischen Brügmannplatz – Grevel und Stadtgarten – Hombruch
  • Die U43 fährt zwischen Ostentor/Lippestraße und Wickede S
  • Die U44 fährt zwischen Dorstfeld Betriebshof – Kampstraße (der Bereich Borsigplatz ist über die Linien 455 und 456 erreichbar)
  • Die U46 fährt zwischen Westfalenhallen – Stadtgarten

Nicht betroffen sind die U-Bahnlinien U41, U45, U47 und U49. (mbo)