Dortmund

Dortmund: Bei Urlaubsfahrten in den Harz – Mann verging sich an Töchtern seiner Lebensgefährtin

Vor dem Landgericht Dortmund muss sich am Dienstag ein Mann (64) verantworten, der die Kinder seiner Lebensgefährtin bei Urlaubsreisen in den Harz missbraucht haben soll. (Symbolbild)
Vor dem Landgericht Dortmund muss sich am Dienstag ein Mann (64) verantworten, der die Kinder seiner Lebensgefährtin bei Urlaubsreisen in den Harz missbraucht haben soll. (Symbolbild)
Foto: imago images / biky, imago images / Jan Eifert

Dortmund. Diese Urlaube glichen einem Martyrium.

Wolfgang S. (64) aus Dortmund soll sich über Jahre hinweg an den leiblichen Kindern seiner Lebensgefährtin vergriffen haben. Neben ihm auf der Anklagebank wird auch sein Sohn Carsten (36) Platz nehmen – er soll den Missbrauch durch Bereitstellung von Zimmern in seiner Wohnung unterstützt haben.

Doch nicht nur dort soll es zum Missbrauch gekommen sein! Auch bei gemeinsamen Urlauben in den Harz soll es immer wieder zu Übergriffen gekommen sein. Fast zehn Jahre lang müssen die beiden Mädchen die Grausamkeiten über sich ergehen lassen. Am Dienstag beginnt der Prozess gegen die beiden Männer vor dem Landgericht Dortmund.

Dortmund: Mann vergewaltigte Mädchen über Jahre

Die Taten, die Wolfgang S. vorgeworfen werden, liegen schon einige Jahre zurück. Doch der Zeitraum, über den sie sich erstrecken, ist erschreckend. Zwischen 2001 und 2010 soll er die beiden Töchter seiner Lebensgefährtin mehrfach sexuell missbraucht und vergewaltigt haben.

Die beiden Mädchen, heute erwachsen, wurden 1991 und 1993 geboren. Die ältere der beiden Schwestern war bei den ersten Taten 2001 folglich noch keine elf Jahre alt. Die Taten erstrecken sich nicht nur über mehrere Jahre, sondern auch über verschiedene Schauplätze.

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Nicht nur in der Wohnung des 64-Jährigen, auch in Räumen der Wohnung seines Sohnes wie auf gemeinsamen Urlaubsreisen in den Harz soll es zum Missbrauch gekommen sein. Statt eines schönen Familienausflugs vor atemberaubender Naturkulisse folgte für die beiden Mädchen ein absoluter Albtraum.

Sohn unterstützte den Vater offenbar

Konkret geht die Staatsanwaltschaft Dortmund von sechs Fällen aus, bei denen es zum Missbrauch von Schutzbefohlenen gekommensei. Zwei Fälle davon in Tateinheit mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern. In drei Fällen soll er die Mädchen zudem vergewaltigt haben.

Sein Sohn deckte den Vater offenbar nicht nur, sondern soll die Taten auch noch unterstützt haben. So soll er unter anderem dem 64-Jährigen seine Wohnung bereitgestellt haben, damit er sich dort an den Mädchen vergehen konnte. Er wird wegen Hilfe zu sexuellem Missbrauch in sechs Fällen angeklagt.

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Nach der Auftaktverhandlung am Dienstagmorgen um 9.15 Uhr geht es am 27. März mit dem Prozess weiter. Insgesamt sechs Termine hat das Landgericht in Dortmund bis Mitte Mai angesetzt. (dav)