Dortmund

Dortmund: Sensationsfund! Arbeiter graben auf Baustelle – sie können nicht glauben, was sie finden

Bei Bauarbeiten in Dortmund stießen Arbeiter auf mittelalterliche Spuren.
Bei Bauarbeiten in Dortmund stießen Arbeiter auf mittelalterliche Spuren.
Foto: Stadt Dortmund

Dortmund. Bauarbeiter wollten am Ostwall in Dortmund eigentlich nur ihre tägliche Arbeit erledigen. Doch als sie auf der Baustelle gruben, konnten sie es nicht fassen, als sie auf mittelalterliche Spuren stießen.

Dortmund: Diese historischen Stücke wurden gefunden

Bereits seit Anfang des Jahres finden in Dortmund Bauarbeiten im Boden statt. Neben Arbeitern des Versorgungsunternehmens DEW21 sind auch Archäologen bei den Bodeneingriffen dabei, die in geschichtsträchtigen Gebieten stattfinden.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • hat 12 Stadtbezirke mit 62 Stadtteilen
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Ullrich Sierau (SPD)

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Und jetzt wurden die Archäologen tatsächlich fündig, wie die Stadt Dortmund mitteilte. Wo die Kaiserstraße in den Ostwall mündet,konnten die Archäologen unmittelbar unter dem modernen Straßenaufbau Teile des Ostentores in Form einer mächtigen Mauer des Torwerks freilegen. Sie sollte das Gebiet vor Angreifern schützen und ihnen den Zugang zur Stadt versperren.

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Dortmund: Teile des mittelalterlichen Hellwegs freigelegt

Außerdem konnte im Zuge der Bauarbeiten neben dicken Sandsteinen in einem Teilbereich eine Schicht aus kleinen Flussgeröllen freigelegt werden, die in den natürlich gewachsenen Lehmboden gesetzt waren – offensichtlich ein Teil des mittelalterlichen Hellwegs.

Denn um zu verhindern, dass Mensch, Tier und Karren in den matschigen Lehm einsanken, wurde genau dort das Flussgeröllpflaster im Bereich des Ostentores verlegt. Das Ostentor war wiederum einer der zwei wichtigsten Standorte in Dortmund – es regelte den ein- und ausgehenden Handelsverkehr auf der Hellwegroute. Übrigens: Die A40 ist später auf der damaligen Hellwegroute entstanden.

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Baustelle für Archäologen stillgelegt

Seit der historischen Entdeckung durch die Archäologen letzten Mittwoch ruht die Baustelle seit Donnerstag, damit die Experten die mittelalterlichen Relikte freilegen und im digitalen 1:1 Abbild dokumentieren können. (kv)

 
 

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