Dortmund: Arbeitsloser schaltet in Coronakrise diese Plakatwerbung – dann werden SIE darauf aufmerksam

Geschafft! Die irre Plakatwerbung für sich selbst hatte Erfolg bei Thomas Kurth!
Geschafft! Die irre Plakatwerbung für sich selbst hatte Erfolg bei Thomas Kurth!
Foto: Privat

Na, DAS nennt man mal eine geglückte Bewerbung!

Thomas Kurth (57) aus Dortmund war arbeitslos, hat sich dann beworben. Aber nicht etwa bei einer konkreten Firma. Sondern er hat sich SELBST beworben – mit einem Riesen-Plakat, mitten in Dortmund!

Jetzt hat er spektakuläre Neuigkeiten. Nach seiner irren Job-Offensive hat er einen neuen Job gefunden. Trotz Corona! Das berichtet die WAZ.

Dortmund: Arbeitsloser schaltet irre Plakatwerbung – dann passiert DAS

„Hallo Fachkräftemangel, hier bin ich!“, hatte groß und breit auf dem Plakat gestanden. Mit dieser Aktion ist er sogar ins Fernsehen gekommen, das Medienecho war riesig. Zu WAZ sagt er: „Die Hürde war, gar nicht erst ins Vorstellungsgespräch zu gelangen.“

Denn nach 35 Jahren im technischen Vertrieb ist er gekündigt geworden, er hatte gewusst, dass er in seinem Alter kaum noch Chancen haben würde. Mit einem Link zu seinen Profilen auf Facebook und Xing hatte er auf dem Plakat schreiben lassen: „Vielleicht zu alt für Rock’n’Roll, aber nicht, um in meinem Job zu arbeiten.“ Kurth weiter: „Die Aktion hat erstmal eine Lawine ausgelöst. Es hätte ja auch ein Rohrkrepierer werden können, aber ich habe unheimlich guten Zuspruch bekommen.“

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • ist mit Flughafen und Hauptbahnhof wichtiger Verkehrsknotenpunkt
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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„Letztlich hat sich die Geduld ausgezahlt“

Dann ist Corona gekommen, die Chancen auf einen Job sind noch niedriger geworden. Kurth: „Aber ich konnte die Aktion nicht mehr stoppen. Letztlich hat sich die Geduld ausgezahlt, meine Frau und meine Tochter sind auch hellauf begeistert.“

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Jetzt arbeitet er ab dem 1. November für eine mittelständische Firma in Essen. Was er jetzt anderen Arbeitslosen rät und und was eigentliche Geheimnis seines Erfolgs gewesen sei, kannst du hier bei der WAZ lesen!

NRW hat einige schöne Orte zu bieten. Die Bahnhöfe gehören vielerorts nicht unbedingt dazu. Ganz im Gegenteil, einige Bahnhöfe aus NRW gehören laut „Vice“ zu den hässlichsten in ganz Deutschland. Ob der Bahnhof in Dortmund dazu gehört, erfährst du hier!

 
 

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