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Dortmund: Ansturm auf die Arbeitsagentur – aus diesem unfassbaren Grund

Dortmund: An der Agentur für Arbeit herrschte reger Betrieb.
Dortmund: An der Agentur für Arbeit herrschte reger Betrieb.
Foto: imago images / imagebroker

Dortmund. Großer Andrang bei der Arbeitsagentur in Dortmund!

Falschmeldungen über die Änderungen bei den Kinderzuschlägen in den sozialen Medien hatten dafür gesorgt, dass drei Mal so viele Leute wie üblich tagtäglich um Auskunft gebeten hatten. Das berichteten die „Ruhrnachrichten“.

Dortmund: Falsche Informationen sorgen für Trubel beim Arbeitsamt

Es kursierte demnach die Nachricht, dass jede Familie mit Kindern einen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen zu Einkommen und Transferleistungen habe. Zwar wurde die Einkommensgrenze zum 1. Januar diesen Jahres angepasst, dennoch müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

Weil das viele Menschen verunsichert hat, klingelten die Telefone der Arbeitsagentur an manchen Tagen zwei oder sogar bis zu dreimal so häufig wie an normalen Tagen. Statt den üblichen 80 bis 100 Anrufen seien es 300 gewesen.

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Herausgeber der Falschmeldungen unbekannt

Wer die Falschmeldungen verbreitet hat, sei unbekannt. Anja Greiter, Sprecherin der Arbeitsagentur Dortmund, zeigte sich gegenüber der Zeitung schockiert: „Wir fragen uns, wer etwas davon hat. Wir sind eine öffentliche Einrichtung, die dafür da ist, Familien finanziell zu helfen. Die Falschmeldung ist sehr unglücklich für alle, die sich falsche Hoffnungen gemacht haben.“

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Um den Kindergeldzuschlag zu erhalten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Familien mit einem Kind im Haushalt, das unter 25 Jahre alt ist
  • Familien, die Kindergeld (oder eine vergleichbare Leistung) erhalten
  • Das Bruttoeinkommen der Familie beträgt mindestens 900 Euro (Paare) beziehungsweise 600 Euro (Alleinerziehende).
  • Du hättest genug Geld für den Unterhalt deiner Familie, wenn du zusätzlich zum Familieneinkommen Kinderzuschlag und eventuell Wohngeld erhalten würdest (Quelle: >>> Agentur für Arbeit <<<)

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Erst, seit die Zentrale der Arbeitsagentur in Nürnberg die falschen Statements in einer Mitteilung richtiggestellt hatte, beruhigte sich die Lage bei der Arbeitsagentur in Dortmund wieder.

Seitdem seien auch die Anzahl der Anrufe laut den „Ruhrnachrichten“ auf ein normales Maß heruntergegangen. (vh)

 
 

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