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Dortmund: Website geht gegen Freizeitpark an der Westfalenhalle vor – der Grund ist kurios

Der Dortmunder Pop-Up-Freizeitpark Fundomio ist jetzt in einen waschechten Rechtsstreit verwickelt.
Der Dortmunder Pop-Up-Freizeitpark Fundomio ist jetzt in einen waschechten Rechtsstreit verwickelt.
Foto: imago images / Friedrich Stark

Dortmund. Sowohl in Dortmund als auch in Düsseldorf öffnen vor kurzem temporäre Pop-Up-Freizeitparks ihre Tore für Besucher. Damit sollen fehlende Einnahmen der Schausteller durch abgesagte Jahrmärkte und Volksfeste während der Corona-Krise ausgeglichen werden.

Doch der Park „funDOmio“ an den Westfalenhallen in Dortmund, der am 25. Juni Eröffnung feierte, hatte in den vergangenen Tagen wenig Grund zur Freude – ganz im Gegenteil: Die Betreiber hatten einen waschechten Rechtsstreit an der Backe!

Dortmund: Website will den Freizeitpark verklagen

Dabei geht es um den Namen des Parks. Diesen sollen sich die Verantwortlichen von einer ganz bestimmten Internetseite abgeschaut haben – und zwar ausgerechnet von dem Erotikportal „fundorado“! Park-Betreiber Patrick Arens teilte mit, er habe ein Mahnschreiben von „fundorado“ erhalten, in dem behauptet werde, dass eine Namensähnlichkeit bestehe und das Markenrecht verletzt werde.

Er weist den „sehr weit hergeholten Vorwurf“ jedoch zurück und habe einen Anwalt beauftragt. „Wir waren bei unserer Namensgebung in keinster Weise durch das Portal inspiriert.“ In dem Schreiben werde eine Umbenennung gefordert sowie rund 1800 Euro.

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Doch am Freitag kam es zu einer überraschenden Wende in dem Rechtsstreit!

Krasse Wendung: Porno-Portal macht Rückzieher!

Wie die „Ruhrnachrichten“ berichten, habe sich der Betreiber von „fundorado“ bei der Redaktion gemeldet, kurz nachdem diese einen Artikel über den ungewöhnlichen Namensstreit veröffentlicht hatte.

In dem Schreiben gab das Erotikportal an, den Rechtsstreit beenden zu wollen. Die Markenrechtsverletzung bestehe in ihren Augen zwar nach wie vor, man werde sie allerdings ignorieren. Man wolle den Schaustellern in der schweren Corona-Krise nicht noch mehr unnötige Schwierigkeiten machen. Die erste Abmahnung sei nur ein Standardverfahren gewesen.

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Der Jahrmarkt rund um die Westfalenhalle mit Fahrgeschäften und weiteren Attraktionen wird noch planmäßig bis zum Ende der Sommerferien geöffnet sein - und zwar unter unverändertem Namen, betonte Betreiber Arens. (at, mit dpa)

 
 

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