Die letzten illegalen Grabeland-Häuschen werden abgerissen

Foto: WR
24 Klageverfahren sind abgeschlossen: Die Stadt Dortmund und der Stadtverband der Gartenvereine regeln jetzt den Abriss der letzten Schwarzbauten, die in den vergangenen Jahren illegal auf Grabeland gebaut wurden.

Dortmund.. Seit 2007 beschäftigt sich die Stadt Dortmund mit den sogenannten „Schwarzbauten“ am Hahnenmühlenweg und am Emscherpfad. 32 Pächter hatten auf ihren Parzellen illegal Gebäude errichtet — 24 von ihnen hatten gegen die Ordnungsverfügung, die Häuschen abzureißen, Klage eingereicht. Einige Häuser waren sogar ständig bewohnt.

Der Verwaltungsvorstand hat am Dienstag den Sachstandsbericht zu den Grabelandflächen zur Kenntnis genommen: Sämtliche Verfahren sind abgeschlossen — in allen Fällen hatte die Stadt Erfolg. Die letzten beiden Klagen hat das Oberverwaltungsgericht am 25. Februar 2013 in zweiter Instanz beschieden.

Zwei illegale Wohnhäuser am Emscherpfad und Hahnenmühlenweg sind bereits beseitigt. Ein ebenfalls illegal errichtetes, noch immer bewohntes Gebäude am Emscherpfad wird mit einer Frist bis zum 2. September ebenfalls geräumt und abgerissen.

Die Stadt Dortmund organisiert zurzeit mit dem Stadtverband der Gartenvereine und den ehemaligen Pächtern die Beseitigung der noch bestehenden Bauten auf den Parzellen östlich der Emscher.

Gegen die Aufbauten auf den Grabelandparzellen westlich der Emscher war die Stadt wegen noch laufender Klageverfahren nicht eingeschritten. Nach Abschluss der Verfahren ist jetzt auch dieser Weg geebnet: Der Stadtverband der Gartenvereine wird kurzfristig auf die verbliebenen Nutzer zugehen und die Räumung der Grundstücke am Hahnenmühlenweg durchsetzen.

Die Nutzungen waren sowohl nach dem Generalpachtvertrag als auch nach den Unterpachtverträgen und den gesetzlichen Bestimmungen unzulässig.

 
 

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