DFB-Fußballmuseum in Dortmund darf 10 Mio. Euro mehr kosten

Jogi Löw am Freitag (4. Februar 2011) in Dortmund. WR-Bild: Ralf Rottmann
Jogi Löw am Freitag (4. Februar 2011) in Dortmund. WR-Bild: Ralf Rottmann
Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.. Gäste bringen in aller Regel Geschenke mit, und weil Bundestrainer Jogi Löw ein höflicher Mensch ist, hatte auch er ein Präsent für Dortmund parat, bevor er im Harenberg-Hochhaus den Kader fürs Spiel gegen Italien vorstellte. Seit Freitag (4. Februar 2011) also ist das DFB-Museum, das ab Mitte 2012 gebaut werden soll, um ein Exponat reicher: Löw brachte jenes Spielgerät, mit dem Deutschland die Engländer bei der WM vergangenen Jahres 4:1 vom Platz fegte.

In drei Jahren soll Eröffnung sein

Händeschütteln mit Manuel Neukirchner, dem Sprecher der Geschäftsführung der Stiftung DFB-Fußballmuseum, lächeln und geduldig das Blitzlichtgewitter der Fotografen über sich ergehen lassen – das war’s. Sollte Löw auch 2014 in Amt und Würden sein (wonach es zurzeit aussieht), könnte er sein Exponat aus anderer Position bestauen – als Gast im DFB-Fußballmuseum, das in drei Jahren feierlich eröffnet werden soll.

Dabei wird der Fußballtempel und vor allem die innere Szenerie noch etwas ausgefeilter als bislang gedacht. Denn: Zusätzlich zu den bislang veranschlagten Bau- und Ausstattungskosten von 26,4 Millionen können die Macher jetzt 10 Millionen Euro obendrauf legen. Konkret bedeutet das: Die Architekten, die zurzeit mit den Planungen für das Haus beauftragt sind, entwerfen ein Fußballmuseum für 36 Millionen Euro. Die zusätzlichen Mittel, betont Neukirchner, seien Sponsorengelder – weder Geld aus öffentlichen Kassen noch Geld des Deutschen Fußballbundes (DFB).

Geld von Land, DFB und Sponsoren

Zur Erinnerung: 18,5 Millionen Euro steckt das Land NRW in den Tempel der Fußballgeschichte, weitere 7,9 Millionen Euro schickt der DFB – und weitere 10 Mio. überweisen Sponsoren.

Und der Zeitplan: Zur Jahresmitte (dann endet der Architektenwettbewerb) soll feststehen, wie der Gebäudekörper aussieht, der auf dem Gelände des Busbahnhofs entsteht. Danach geht es um die Ausführungsplanung, der Baubeginn ist fürs 2. Quartal 2012 geplant. Die Ausstellungsfläche: 6500 qm.

 
 

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