Der Gesang der 80 000 - Tausende feiern beim Gospelkirchentag und Fest der Chöre

Das Fest der Chöre mit dem Gospelkirchentag zog Zehntausende an – hier der Stavanger Gospel Choir aus Norwegen. Foto: Franz Luthe
Das Fest der Chöre mit dem Gospelkirchentag zog Zehntausende an – hier der Stavanger Gospel Choir aus Norwegen. Foto: Franz Luthe
Foto: WR/Franz Luthe
Wenn Dortmund singt, dann richtig und in Massen – das hat dieses Wochenende eindrucksvoll bewiesen: Das Fest der Chöre von Klangvokal und der 6. internationale Gospelkirchentag haben gemeinsam über 80 0000 Menschen angelockt.

Dortmund.. Wenn Dortmund singt, dann richtig und in Massen – das hat dieses Wochenende eindrucksvoll bewiesen: Das Fest der Chöre von Klangvokal und der 6. internationale Gospelkirchentag haben gemeinsam über 80 0000 Menschen angelockt.

„Das war der bisher bestbesuchte Gospelkirchentag“, sagt Geschäftsführer Martin Bartelworth. Hauptanziehungspunkt war natürlich das Fest der Chöre am Samstag in der Innenstadt, bei dem der Gospeltag mit zwei Bühnen beteiligt war: Bei strahlendem Sonnenschein lockten über 120 Chöre und Gesangsgruppen und 60 000 Besucher folgten dem Ruf – knapp 10 000 mehr als im letzten Jahr.

Erfolgszahlen

„Das war ein unheimlich positives und offenes Miteinander“, sagt Torsten Mosgraber, Direktor Klangvokal. Auch dank gut 80 Ehrenamtlichen hielten sich die Pro-bleme in Grenzen: Auf zwei Bühnen habe es kleinere Tonprobleme gegeben; das Abendkonzert startete 20 Minuten verspätet.

Höhepunkte waren für Mosgraber das gemeinsame Singen zum „Day of Song“ – und die Riesenbühne des Gospeltags auf dem Hansaplatz, die erstmals für ein Miteinander von Wochenmarkt und Gesangskunst gesorgt hat. „Viele Händler sind sogar bis 19 Uhr geblieben und haben sicher das Dreifache eingenommen“, sagt Mosgraber, der den Markt zum festen Bestandteil des Festes machen will.

15 000 Euro Spenden

Begeistert sind beide Seiten von der Kooperation zwischen Klangvokal und Gospelkirchentag. „Das haben wir zweieinhalb Jahre vorbereitet“, berichtet Mosgraber. „Eine solche Festivalverzahnung habe ich noch nicht erlebt“, lobt Geschäftsführer Martin Bartelworth. Der kann weitere Erfolgszahlen vermelden: Schon am Freitag feierten 6000 mit Nina Hagen und Gospelchören die Eröffnung auf dem Hansaplatz. Anschließend tobte die Gospelnacht in 32 Kirchen mit 9000 Besuchern und Chören aus ganz Deutschland.

Auch ein finanzieller Erfolg: 15 000 Euro an Spenden sollen Brot für die Welt zu Gute kommen.

7500 Menschen pilgerten zu dem Gala-Mitsingkonzert mit den Wise Guys und vielen anderen Chören in die Westfalenhalle. „Das war ein großartiger Impuls. Man nimmt das Grundgefühl mit: Wir sind ganz viele“, sagt Oberkirchenrätin Doris Damke.

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