Dortmund

Corona: Gericht kippt umstrittene Regel in Dortmund! Hunderte Eltern zu Unrecht in Quarantäne

In Dortmund wurde eine umstrittene Corona-Praxis vom Gericht nun gekippt. (Symbolbild)
In Dortmund wurde eine umstrittene Corona-Praxis vom Gericht nun gekippt. (Symbolbild)
Foto: imago images / Chris Emil Janßen

Dortmund. Paukenschlag! In Dortmund sitzen offenbar Hunderte Eltern unberechtigt in Corona-Quarantäne!

Das entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster. Eine Frau hatte gegen die Regel aus Dortmund geklagt. Zuerst berichtete der „WDR“.

Corona-Quarantäne in Dortmund nach Oberstufen-Party unrechtmäßig

Am 28. August hatten Oberstufenschüler in Dortmund eine Party gefeiert. Zu Corona-Zeiten natürlich nicht die beste Idee. Und es kam wie es kommen musste: Nach der Feier waren mehrere Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Stadt Dortmund entschied sich darauf zu einem heftigen Schritt: Nicht nur Mitschüler mussten daraufhin in Quarantäne, sondern auch für Eltern und Geschwister gab es Ausgangssperren.

Dagegen hatte die Frau Einspruch eingelegt und nun Recht bekommen. Die „Sippenhaft“-Praxis aus Dortmund ist unzulässig. Die Begründung des Urteils laut „WDR“: Das Gesundheitsamt dürfe nicht pauschal von den Quarantäne-Empfehlungen es RKI abweichen, sondern nur mit guter Begründung im Einzelfall. Diese Begründung habe es von Seiten der Stadt aus nicht gegeben. (dav)

 
 

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