Continental-Mitarbeiter kämpfen in Dortmund um ihre Jobs

Jörn Hartwich
Freunde und Unterstützer der betroffenen Mitarbeiter von Continental Automotive fanden sich am Dortmunder Arbeitsgericht ein. Foto: Jörn Hartwich
Freunde und Unterstützer der betroffenen Mitarbeiter von Continental Automotive fanden sich am Dortmunder Arbeitsgericht ein. Foto: Jörn Hartwich
Foto: Jörn Hartwich
Beim Dortmunder Automobilzulieferer Continental Automotive ist die erste Entlassungswelle angelaufen. Doch nicht alle der betroffenen 65 Mitarbeiter wollen sich damit abfinden. Eine Montagehelferin beispielsweise reichte Klage ein. Jetzt ist das Arbeitsgericht am Zug. Eine Einigung ist nicht in Sicht.

Dortmund. Entlassungen beim Automobilzulieferer Continental Automotive in Dortmund: Nach Angaben des "Solidaritätskreises Continental" geht es um insgesamt 340 feste Arbeitsplätze, die in Dortmund bis Ende 2015 wegfallen sollen. Hintergrund ist eine Produktionsverlagerung nach Rumänien.

Auch den Job einer 37-jährigen Montagehelferin ist davon betroffen. Sie sollte einen Aufhebungsvertrag unterschreiben und dann möglicherweise in eine Auffanggesellschaft wechseln. Doch das hat sie nicht getan. Sie reichte Klage ein, will ihren Arbeitsplatz nach zwölfjähriger Betriebszugehörigkeit nicht kampflos aufgeben.

Freunde und Unterstützer

Als ihr Fall am Freitag aufgerufen wurde, hatten sich auch einige Freunde und Unterstützer am Dortmunder Arbeitsgericht eingefunden. "Kampf um jeden Arbeitsplatz" stand auf ihren Plakaten. Oder: "Wer kämpft, kann gewinnen." Arbeit soll nämlich genug vorhanden sein. Bis zum nächsten Termin im Dezember muss die Geschäftsleitung die Kündigung nun detailliert begründen.