BVB-Trainingszentrum in Dortmund-Brackel am Hohenbuschei eröffnet

Das BVB-Trainingszentrum wurde am Mittwoch, 6. April, mit seinem zweiten Bauabschnitt eröffnet. Fotos: Franz Luthe
Das BVB-Trainingszentrum wurde am Mittwoch, 6. April, mit seinem zweiten Bauabschnitt eröffnet. Fotos: Franz Luthe
Foto: WR/Franz Luthe

Dortmund.. Alles ist vom Feinsten, würdig für eine mögliche künftige Meistermannschaft. Das BVB-Profizentrum auf dem Hohenbuschei-Areal in Brackel wurde am Mittwoch offiziell eröffnet. Dortmunds Stadtwerke (DSW21) investierten in das 67 m lange, 12 m breite und 7,40 m hohe Gebäude sowie für einen weiteren Rasenplatz 3,6 Millionen Euro.

Der BVB mietet die neue Gesamtanlage auf dem Trainingsgelände am Hohenbuschei in Brackel und kann das Schmuckstück mit Auslaufen des Vertrages im Jahr 2023 von DSW21 erwerben. Für DSW21-Vorstand Hubert Jung ist all dies sprichwörtlich „eine runde Sache“, die für den Verein einen Meilenstein darstelle.

Jung erinnerte an erste Gespräche im Jahr 2005 zwischen BVB und DSW21, auf dem vom britischen Militär verlassenen Gelände ein Trainingszentrum zu bauen. Nicht unerwähnt ließ er Ex-DSW-Vorstand Harald Heinze, der damals die Verhandlungen geführt habe und sich nun - im gerade begonnenen 70. Lebensjahrzehnt - selbst vom Ergebnis überzeugen könne. Am Hohenbuschei seien für den BVB gute Voraussetzungen für die „sportliche Entwicklung der jüngsten Meistermannschaft“, aber ebenso für die Zukunft geschaffen worden. Gute Ideen für weitere bauliche Maßnahmen gebe es noch, meinte Jung, ohne jedoch konkret zu werden.

Von einem „guten Meilenstein für die Entwicklung des Vereins“ sprach Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Er bescheinigte dem BVB auf einem guten Weg zu sein, der zudem für das „Image der Stadt sehr förderlich“ sei und den „Ruf der Sportstadt Dortmund positiv“ präge.

Für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seien gute Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten „ein Fundament, auf das wir aufbauen können“ und kündigte an, auch weiterhin auf junge Spieler zu setzen. Als gelungen bezeichnete es Watzke, dass auf dem Hohenbuschei die Jüngsten des Vereins mit den Profis in Sichtweite trainieren können: „Das spornt an und sorgt für große Begeisterung bei unserem Nachwuchs“. Darüber hinaus versprach Watzke den zahlreichen Medienvertretern, in den nächsten Wochen ein Medienzentrum einzurichten.

Nach Abschluss der jetzigen Ausbaustufe verfügt das insgesamt 18.000 Quadratmeter große Trainingszentrum über sechs Großspielflächen sowie zwei Kleinspielfelder. Die großen Plätze sind 115x74 Meter groß. Einer ist mit Kunstrasen ausgestattet, die weiteren fünf Plätze als Rasenfelder. Zwei von sechs Plätzen können beheizt werden.

Das neue Profigebäude verfügt (einschließlich der Nebenflächen) über 1300 qm Nutzfläche. Im 760 qm großen Erdgeschossen wurden u.a. eine Trainingshalle, Umkleideräume sowie Dusch- und Saunabereiche eingerichtet. Arbeitsbereiche für Trainer, Mannschaftslounge, Auditorium und Besprechungsraum sowie mehrere Ruheräume sind im Obergeschoss untergebracht.

Vor einem Riesenfoto der gelb-schwarzen Südtribüne gab’s bei frisch gezapftem Pils ein fröhliches Wiedersehen der alten BVB-Kämpen um Aki Schmidt und Hoppy Kurrat, die zu ihrer Zeit von diesen luxuriösen Trainingsmöglichkeiten noch nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Auch BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball, Ex-OB Dr. Gerhard Langemeyer, zugleich Mitglied des Ältestenrates, waren neben vielen weiteren Gästen zur offiziellen Eröffnungsparty gekommen. Womöglich werden bald noch weitere Feiern folgen.

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen