BVB testet neue Einlasskontrolle am Signal Iduna Park

Geschubse ade: Am Samstag vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg hat Borussia Dortmund einen Test am Eingangsbereich im Südosten des Signal Iduna Parks gestartet. Der BVB verlegte die Kontrollstellen vor - mit einem eindeutigen Ergebnis.

Dortmund. Zu Saisonbeginn hatte der BVB bereits neue Eingänge im Nordwesten des Stadions, direkt an der Strobelallee eröffnet, um Gedränge und lange Wartezeiten zu minimieren. Viele Fans beschwerten sich aber auch immer wieder über die schlechte Einlasssituation im Südosten des Stadions, dem Eingang zur Südtribüne. Diesen Eingang nutzen rund 20.000 Fans - es stehen aber aktuell nur neun fest installierte Einlassspuren zur Verfügung. Da kommt es zwangsläufig zu dicht aneinander gedrängten Fanmassen. Am Samstag zeigte sich den Fans allerdings ein ganz anderes Bild: Geschubse ade. Die Massen vor dem Eingang waren kleiner, der Einlass war deutlich entspannter. Grund dafür: Der BVB hat in Abstimmung mit dem Tiefbauamt testweise die Kontrollspuren vom Stadiongelände auf den Schwimmweg vorgezogen.

Nordost-Ecke in Planung

"So konnten wir die gesamte Breite des Schwimmwegs nutzen", erklärt Dr. Christian Hockenjos, Direktor Organisation bei Borussia Dortmund. Und dort gebe es die Möglichkeit für deutlich mehr Kontrollspuren: 20 davon waren am Samstag im Einsatz. Hockenjos hat sich den Einlass vor dem Spiel lange angeschaut und ist begeistert von dem Ergebnis: "Die Menschentraube hat sich halbiert. Der Einlass war doppelt so schnell", sagt er. "Der Test war hervorragend. Wir würden das gerne dauerhaft so machen." Nun steht er in Gesprächen mit der Stadt.

Gleichzeitig läuft ein Genehmigungsverfahren für die Nordost-Ecke am Stadion. Auch hier soll der Eingangsbereich erweitert werden.

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