BVB-Kicker stellte sich jungen Reportern

„Youngsters Magazin“ haben die jungen Reporter der Kinder- und Jugendakademie am Borsigplatz ihr Magazin genannt. Und die erste, fast fertige Ausgabe haben sie ihrem prominenten Gast Patrick Owomoyela direkt in die Hand gedrückt – und natürlich Fragen gestellt. Etwa wie lange sein Vertrag noch läuft. Bis Juni, kam die Antwort. „Aber sie verlängern doch?“ folgte die fast schon empörte Nachfrage. Der Profi-Kicker schmunzelt, betont, wie gerne er bleiben möchte. „Doch das liegt nicht alleine in meiner Hand.“

Während des Interviews lehnen sich Volker Pohlüke und Guido Meincke vom Verein Machbarschaft Borsig 11 zurück. „Die Kids hier sind cool“, betonte Pohlüke gleich zu Beginn – und neugierig. Sollen sie auch, denn nur so könne das neue Magazin ein Erfolg werden. „Wir wollen Türen öffnen.“ Die Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahren sollen auch die Gelegenheit haben, die Nordstadt zu verlassen, Neues kennen zu lernen. Ein Besuch beim Flughafen, in der DASA oder auch beim BVB – Themen sind da, Wissensdurst auch.

2500 Exemplare will der noch recht junge Verein am Borsigplatz drucken lassen und diese stadtweit Ende Februar verteilen. Auch verschiedene handwerkliche Workshops und Nachhilfeangebote soll die Akademie umfassen. Das passt gut ins Konzept der BVB-Stiftung, die Zusammenarbeit ist besiegelt.

Doch von der ganzen Theorie wollen die Jungredakteure nichts wissen. Sie haben einen echten Fußballer in ihren Räumen, die Chance muss man nutzen. Und so ging der Rundumschlag los bei Owomoyelas Anfängen in Hamburg („Ich habe einen ähnlichen Background wie den Borsigplatz“) über seine Hobbys („Ich tauche gern, wie ich kürzlich erfahren habe“) bis hin zur Nahrungsaufnahme („Essen ist mein Lieblingsessen“). Und als Owomoyela hörte, dass die Youngsters-Reporter seinen Verein besuchen wollen, diktierte er ihnen in den Block: „Fragt doch mal den Michael Zorc, was er den ganzen Tag macht.“

 
 

EURE FAVORITEN