BVB-Iglu aus Dortmund bleibt bis zur Meisterfeier im Rewe-Kühlhaus

Rewe rettet das BVB-Iglu vor dem Auftauen – und der ehemalige BVB-Profi Marcel Raducanu hilft mit. WR-Bild: Ralf Rottmann
Rewe rettet das BVB-Iglu vor dem Auftauen – und der ehemalige BVB-Profi Marcel Raducanu hilft mit. WR-Bild: Ralf Rottmann
Foto: Ralf Rottmann

Dortmund. Das Dortmunder BVB-Iglu wird bis zur Meisterfeier tiefgefroren. Rewe Dortmund hat extra Platz im Kühlhaus an der Hannöverschen Straße freigeräumt, damit das Iglu nicht schmilzt – und die Hoffnung des BVB auf Schale und Meisterschaft auch nicht...

Die Suche hat ein Ende: Das BVB-Iglu-Team mit Matthias Kozka, Marcus Kuno und Daniel Schmitz hat für sein eisiges Domizil bis zur Meisterschaft eine Überlebenschance gefunden. Die Einzelhandelskette Rewe Dortmund nimmt es für die fünf Monate in Tiefkühlverwahrung. Am Mittwoch (5. Januar 2011) trafen sich alle Beteiligten auf dem Scharnhorster „Baugrundstück“ – zum Abtransport. Das Iglu wurde zersägt, nummeriert und in Rollbehälter gepackt.

„Es werden an die 14, 15 Container“, rechnet Rewe-Vorstandssprecher Heinz-Bert Zander, die dann bis zum Abend ins Tiefkühllager an der Hannöverschen Straße verfrachtet werden. Den Platz könne man bis zur Meisterschaft entbehren. Und wenn der BVB die Meisterschaft gewinnt, wolle er beim Aufbau mitanpacken. Bleibt zu hoffen, dass dann bei warmen Temperaturen nur das Iglu schmilzt – nicht aber die Träume auf die Meisterschale.

Am 30. Dezember hatten die drei BVB-Fans das Iglu gebaut. „Das Monument wollen wir bis zur Meisterschaft erhalten und bewohnen“, sagte Kuno schon da, und rief Unternehmen zur Mithilfe auf. Das Erhalten hat sich dank Rewe also geklärt – nur das Bewohnen wird im Kühlhaus schwierig...