Bei Nazi-Sorgen Polizei Dortmund über Infonummer anrufen

Am 27. Februar schaltet die Dortmunder Polizei ein Sorgen-/Infotelefon zum Thema Rechtsextremismus. Hier können Ratsuchende Hilfen und Beratungsangebote erfragen sowie Hinweise zu Ermittlungen geben. Polizeipräsident Wesseler appelliert, beim Kampf gegen Nazis zusammenzuarbeiten.

Dortmund. Seit Anfang Februar verstärkt die Polizei Dortmund ihren Kampf gegen Nazis in der Stadt und hat unter dem Motto „Kein Raum für Rechtsextreme“ eine Sonderkommission eingerichtet. Dabei setzt die Behörde nach eigener Aussage den Schwerpunkt auf personenorientierte Ermittlungen des polizeilichen Staatsschutzes sowie auf offene und verdeckte Präsenz insbesondere in Dorstfeld.

Ebenso wichtig seien aber auch die Aufklärung über das Phänomen „Rechts“ in Schulen, die Prävention und der Opferschutz.

Ab Montag, 27. Februar, 7 Uhr, schaltet die Dortmunder Polizei nun ein Sorgen-/Infotelefon unter der Rufnummer 0231/132-7777. Hier können Ratsuchende Hilfen und Beratungsangebote von qualifizierten Staatsschutzmitarbeitern der Polizei erhalten, Informationen einholen oder auch der Polizei Hinweise geben.

Telefonisch am Werktag von 7 bis 22 Uhr erreichbar

Das Sorgen- und Hilfetelefon ist laut Mitteilung von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 7 und 22 Uhr mit Beamten besetzt. Außerhalb dieser Zeiten sei ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört und bearbeitet werde. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass bei akuten Notfällen der Notruf 110 rund um die Uhr erreichbar ist.

Polizeipräsident Norbert Wesseler appelliert an alle Dortmunder: „Ich möchte Sie herzlich bitten, halten Sie Kontakt zur Polizei. Wir beraten Sie gerne. Unterstützen Sie unsere Arbeit und teilen uns ihre Beobachtungen und Erkenntnisse mit. Mit Ihrer Hilfe können wir den Rechtsextremen erfolgreich auf die Füße treten.“