Bald noch mehr Fahrrad-Polizisten in Dortmund?

Zwei Räder weniger, kein Blaulicht, kein Martinshorn und anfangs auch Skepsis doch die Fahrradstreifen der Polizei haben sich in der Innenstadt durchgesetzt. Im kommenden Frühjahr könnten die Polizisten in ganz Dortmund per Rad vorfahren.

Dortmund.. Über 500 Einsätze haben die fünf Polizei-Radler um die Teamleiterin der Radstaffel, Polizeioberkommissarin Stephanie Dupont (33), und ihr Kollege, Polizeihauptkommissar Frank Patt (41) zwischen Mai und Oktober abgewickelt - und damit genau so viele wie ein Streifenwagen-Team der Polizeiinspektion 1, das für den gleichen Einsatzbereich zuständig ist.

Zahlen überzeugen

Diese Zahlen überzeugen auch Polizeipräsident Norbert Wesseler, der nach dem Winter entscheiden will, ob die Fahrradstreifen auch in anderen Stadtbezirken fahren sollen: "Wir werden überlegen, ob wir Fahrradstreifen auch in anderen Wachbereichen wie in der Nordstadt einsetzen können", deutete er am vergangenen Freitag an.

Die Radstreifen sind bei Notfällen im Innenstadtverkehr sogar schneller als die Streifenwagen, weil sie durch die Fußgängerzone flitzen können. Mit der Klingel und Kommandos machen sie sich den Weg frei, um flüchtende Räuber von mehreren Seiten in die Zange zu nehmen.

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