Auseinandersetzungen am Rand von NPD-Kundgebung

Die rechtsradikale NPD hat am Freitag für einen Polizeieinsatz in Dortmund gesorgt: An der Katharinenstraße haben die Neonazis Wahlkampf gemacht. Die Polizei hielt etwa 130 Gegendemonstranten auf Distanz, am Rande gab es gewalttätige Auseinandersetzungen.

Dortmund.. Erste Meldung 16.42 Uhr:

Die Gegendemonstranten übertönen die Reden der NPD-Vertreter mit Trillerpfeifen. Zahlreiche Bereitschaftspolizisten trennen die Gruppen - zwischen ihnen liegen etwa 50 Meter. Bislang ist alles friedlich geblieben.
Die NPD war am Freitag zunächst in Osnabrück und dann in Hamm aufgetreten.Am Donnerstag hatten mehrere hundert Gegendemonstranten den NPD-LKW in Münster stundenlang blockiert und einen Auftritt der NPD am geplanten Veranstaltungsort verhindert.

Aktualisierung 17.29 Uhr:

Am Rande des NPD-Auftritts ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Gegendemonstranten gekommen. Ob es Verletzte oder Festnahmen gegeben hat, ist bislang noch unklar. Inzwischen ist die NPD-Kundgebung beendet.

Aktualisierung 17.48 Uhr:

Zwischenfall nach Ende der NPD-Kundgebung: Auf der Schmiedingstraße haben Nazi-Gegner nach Beobachtungen unseres Reporters ein NPD-Fahrzeug angehalten, eine Tür aufgerissen und Insassen angegriffen.

Daraus entwickelte sich eine Schlägerei. Polizisten schritten ein, nach ersten Berichten soll auch Pfefferspray eingesetzt worden sein.

Aktualisierung 18.14 Uhr:

Die Polizei spricht inzwischen von 130 Gegendemonstranten. Sie ermitteltwegen eines Angriffs auf Polizisten gegen einen Nazi-Gegner. Außerdem gibt es nach der Auseinandersetzung auf dem Abfahrtsweg Anzeigen aus beiden Lagern.


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