Ansturm auf Karten für Juicy Beats - 45.000 Besucher erwartet

Die 20. Juicy Beats werden den Westfalenpark am 24. und 25. Juli in einen riesigen Festivalkomplex verwandeln. Erstmals geht die Feierei über zwei Tage. Laut den Veranstaltern, die mit 45.000 Besuchern rechnen, brummt der Vorverkauf wie nie. Es seien bereits jetzt 50 Prozent mehr Tickets verkauft worden als im Vorjahr.

Dortmund. Als 1996 die ersten Juicy Beats unter dem Sonnensegel im Westfalenpark begannen, da war es eine Sommerparty eines House-Clubs. 2500 Menschen kamen, zwei Monate zuvor war mit der Planung begonnen worden.

2015 ist das Vergangenheit, zum ersten Mal in seiner Geschichte wird die Party ein Festival, über zwei Tage wird im Westfalenpark gefeiert werden, es gibt einen eigenen Campingplatz in der Nähe des TSC Eintracht, der Vorverkauf brummt, 45.000 Gäste werden erwartet.

Campingplätze und Karten heiß begehrt

Sowohl 600 der insgesamt 1200 Campingplätze sind bereits vergeben, auch der Run auf die Karten hat spürbar angezogen: "Wir haben jetzt schon 50 Prozent mehr Karten verkauft als im Vorjahr", so Sprecher Martin Juhls. 2014 waren die Juicy Beats drei Tage vor der Veranstaltung erstmals restlos ausverkauft.

Die Veranstaltung über zwei Tage laufen zu lassen, ist einerseits dem Jubiläum geschuldet, zur 20. Feier wollte man etwas Besonderes ausprobieren. Andererseits ist es auch ein Testballon, "dessen Flugbahn wir uns genau anschauen werden".

170 Bands und DJs kommen

Dass die Party beziehungsweise deren Flugbahn gut abgeht, ist nicht unwahrscheinlich: 170 Bands und DJs kommen zum Einsatz. Zugpferde sind die Band Fettes Brot und DJ Fritz Kalkbrenner. Das Festival beginnt am Freitag um 15 Uhr, ab 22 Uhr gibt es diverse After-Show-Partys, auch in der Innenstadt. Einzelticket 29 Euro zuzüglich Gebühren.

Am Samstag geht es um 12 Uhr los - bis um 4 Uhr morgens am Sonntag. Einzeltickets kosten 32 Euro zuzüglich Gebühren, Kombitickets 57 Euro zuzüglich Gebühren. Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Ticketshop der Ruhr Nachrichten.

Tobias Großekemper