Dortmund

A2 in Dortmund: Schlimmer Unfall ++ Autobahn gesperrt ++ Gaffer behindern Rettungskräfte

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

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Dortmund. Schwerer Unfall am Donnerstagmorgen (19. Mai) auf der A2 in Dortmund.

Nach Angaben der Polizei ist ein Lkw gegen 9.30 Uhr in einen Transporter gerauscht. Die A2 in Dortmund musste am Morgen in Fahrtrichtung Hannover gesperrt werden.

Gaffern machten die Einsatzkräfte eine klare Ansage.

A2 in Dortmund gesperrt: Fahrer eingeklemmt

Ersten Informationen zufolge hat es auf der Autobahn zwischen dem Kreuz Dortmund-Nordwest und Dortmund-Mengede gekracht.

Ein Lkw raste in das Heck eines Transporters und drückte diesen auf einen davorstehenden Lkw. Dabei wurde der Fahrer des Transporters eingeklemmt.

Die Feuerwehr versucht am Vormittag mit schwerem Gerät, das Fahrerhaus zu öffnen. Noch ist unklar, wie schwer der Fahrer verletzt ist.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten, Blutungen stillen, stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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A2 in Dortmund gesperrt - langer Stau

Hinter der Unfallstelle staut es sich nach WDR-Angaben kurz vor 12 Uhr bereits auf sieben Kilometern.

Gegen 14.30 Uhr staute es sich bereits auf zehn Kilometern, obwohl der Verkehr ab dem Dortmund-Nordwest über die Paralellfahrbahn vorbeigeleitet wird.

Wegen des Unfalls gibt es außerdem auf der A45 zwischen dem Dreieck Castrop-Rauxel-Ost und dem Kreuz Dortmund-Nordwest drei Kilometer Stau in Richtung Dortmund.

Die Polizei Dortmund bittet Autofahrer deshalb darum, die Unfallstelle auf der A2 weiträumig zu umfahren. Es gab offenbar außerdem Probleme mit Gaffern.

Polizei Dortmund warnt Gaffern auf der A2

Die Dortmunder Polizei macht allen Schaulustigen eine klare Ansage: „Gaffer haben am Unfallort nichts zu suchen!“

Das Verhalten der Schaulustigen sei extrem gefährlich. „Stellen Sie keine Gefahr für sich und andere dar und vermeiden Sie weitere schwere Unfälle, indem Sie einfach an der Unfallstelle vorbeifahren, sich auf Ihre Fahrspur konzentrieren und keine Fotos oder Videos vom Geschehen anfertigen!“, appelliert die Polizei.

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Zur Ursache des Unfalls und wie lange die Autobahn noch gesperrt bleiben muss, ist unklar.