Dortmund

A1: Aufmerksamer Autofahrer macht schockierende Beobachtung

Auf der A1 entdeckte der Autofahrer den schlimmen Vorfall. (Symbolbild)
Auf der A1 entdeckte der Autofahrer den schlimmen Vorfall. (Symbolbild)
Foto: imago images / Rüdiger Wölk

Dortmund. Gerade noch rechtzeitig entdeckte ein aufmerksamer Autofahrer auf der A1 einen Schweinetransporter. Bei Temperaturen über 30 Grad quiekten die 143 Tiere elendig. „Diese Art des Transportes schien der Autofahrer nicht artgerecht zu sein“, schildert die Polizei.

Auf der A1 in Richtung Dortmund hatte er den Viehtransport mit den völlig dehydrierten Schweinen bemerkt. Er alarmierte die Polizei. Kurz vor dem Kamener Kreuz packte ein Streifenwagen den Lkw und leitete ihn auf einen Rastplatz an der A2.

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Autofahrer bemerkt elendige Bedingungen in Schweinetransporter

Bei der Überprüfung des Transporters fiel schnell auf: Die vorgeschriebenen Trinkwassertanks waren komplett leer!

Drei Schweine waren laut Polizei bereits verendet. Die übrigen Tiere waren völlig neben der Spur und in einem schlechten gesundheitlichem Zustand.

Trotz einer Belüftung lag die Temperaturmessung bei einem Wert von 41 Grad.

Feuerwehr versorgt Tiere mit Wasser

Die Beamten riefen die Feuerwehr hinzu, damit die Tiere endlich mit Wasser versorgt werden konnten. Mit einem Löschwagen und Schläuchen konnten die Feuerwehrmänner darauf den Durst der Tiere einigermaßen stillen.

Mitarbeiter des Veterinäramtes bestätigte die starke Überhitzung und eklatante Wasserunterversorgung der Tiere.

Gegen den 47-jährigen Fahrer, der von Frankreich nach Güterlos unterwegs war, wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erhoben. Zusätzlich musste er eine Sicherheitsleistung von 700 Euro zahlen.

Der Niederländer setzte die Fahrt zum Schlachthof fort. Dort wurden sie dem zuständigen Veterinär übergeben. (mb)

 
 

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