530 Teilnehmer bei Anti-Israel-Demonstration

Auch aus Paderborn kamen Freunde Palästinas zur Anti-Israel-Demonstration nach Dortmund
Auch aus Paderborn kamen Freunde Palästinas zur Anti-Israel-Demonstration nach Dortmund
Foto: Schaper
Sie schwenken Palästina-Fahnen, halten Bilder von blutüberströmten Kindern und zerstörten Häusern in die Höhe und skandieren: "Israel bombardiert, Merkel finanziert". Bis zu 530 Menschen in der Spitze sind am Samstagmittag zu einer Anti-Israel-Demonstration durch die Nordstadt gestartet.

Dortmund. Ihr Weg führte vom Cinestar über die Leopoldstraße, Mallinckrodtstraße, Bornstraße hinunter zur Heilige-Garten-Straße und wieder zurück zum Cinestar.Laut Polizei verlief die gesamte Demonstration ruhig und wurde bereits eine halbe Stunde früher als geplant um 15.30 Uhr beendet.

Unter den Flaggen war vereinzelt auch die türkische Fahne zu sehen. Bei der Demonstration protestierten vor allem viele junge Männer, aber auch Familien.

Konfrontationenam Freitag in Essen

Auch in anderen Städtengibt und gab es Demonstrationen gegen das israelische Vorgehen in Gaza. In Frankfurt war es vor einer Woche zu Ausschreitungen gekommen. In Essen musste die Polizei am Freitag pro-israelische vor palästinensischen Demonstranten schützen.

Im Gegensatz dazu, war schon bei einer ersten Demonstration in Dortmund vor einer Woche gegen Israel, die sich als größer entpuppte als zunächst angenommen, alles ruhig geblieben. Nach Polizei-Angaben protestierten an jenem Samstag etwa 2000 Menschen gegen die Israelis.

Vor einer Woche von hoher Teilnehmerzahl überrascht

Die Polizei war von diesen Ausmaßen überrascht worden. Eine Privatperson hatte die Demo angemeldet. Von rund 100 Teilnehmern warzunächstdie Rede.

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