Dortmund

400 Rettungskräfte in Dortmund im Großeinsatz: Rentner kollabieren – Halden brennen stundenlang

Rettungswagen, Krankenwagen, Schriftzug, RTW, Feuerwehr
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Foto: Funke Foto Services

Dortmund. Die Rettungskräfte in Dortmund waren am Samstag im Dauereinsatz.

Nicht nur der Brand eines Recycling-Betriebs in Bönen beschäftigte die Feuerwehr, auch ein Brand im Stadtgebiet. In Huckarde brannten zwei Halden mit Grünschnitt und Mulch, die von Nachmittag bis 22:00 Uhr bekämpft wurden.

Feuerwehr muss mehrfach ausrücken: Halde brennt in Huckarde

Hinzu kamen kleinere Einsätze: vier ausgelöste private Rauchmelder, drei davon wegen angebranntem Essen auf Elektroherden. Dabei wurde eine Person wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht.

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Bevölkerung sollte Fenster und Türen zulassen

Seitens der Einsatzleitstelle wurde für mehrere Stadtteile durch die Warn-App "NINA" die Bevölkerung angewisen, Fenster und Türen wegen Verqualmung und Geruchsbelästigung zu schließen. Giftige Qualme wurden aber nicht frei, erklärte ein Feuerwehrsprecher.

In diesem Zusammenhang warnt die Feuerwehr Dortmund, dass durch den Deutschen Wetterdienst die Waldbrandstufe 4 ausgelöst wurde (Die höchste Stufe ist "5" ). Damit weitere Flächenbrände verhindert werden, sollten keine Zigarettenkippen oder Glut achtlos weggeworfen werden.

Rentner kollabieren wegen falscher Medikamente

In einem Wohnheim für Senioren kam es durch das Verabreichen falscher Medikamente zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Fünf Patienten waren kollabiert und musste von zwei Notärzten versorgt und zur Beobachtung in Kliniken eingewiesen worden.

Da einige Kräfte auch beim Pokemon Go-Event in Westfalenpark Dienst verrichteten, waren insgesamt mehr als 400 Einsatzkräfte im Einsatz. (ms)

 
 

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