Zurück in St. Lambertus

Der neue Subsidiar Msgr. Lothar Schlegel
Der neue Subsidiar Msgr. Lothar Schlegel
Foto: WAZ FotoPool
Sonntag wurde Monsignore Schlegel in seine Aufgabe als Subsidiar im Pastoralverbund Süd eingeführt.

Castrop-Rauxel..  „Das Leben ist ein ständiges Weiterbewegen, und man kennt den Weg nicht.“ Deshalb sei es wichtig, sich von Gottesvertrauen führen zu lassen. Unter dieser Maxime praktiziert Dr. Dr. Lothar Schlegel seinen Glauben, der ihn jetzt zurück in seine Heimatgemeinde St. Lambertus geführt hat. Gestern wurde der 72-Jährige im Hochamt in seine Aufgabe als Subsidiar im Pastoralverbund Süd eingeführt.

Sein besonderer Dank gilt dem früheren Dechant Hermann Inkmann († 1978). „Ihm habe ich viel zu verdanken. Er hat an meiner Lebens- und Glaubensgeschichte mitgewirkt“, sagte Lothar Schlegel gestern Mittag am Rande des Empfangs, den ihm die Gemeinde bereitete.

Im Pastoralverbund Süd wird der Geistliche als Subsidiar, also als „Aushilfe“, tätig sein. Wie hoch sein Ansehen in der Kirche ist, zeigt allerdings sein Ehrentitel „Monsignore“, den er mit „päpstlicher Prälat“ übersetzt.

Ins Ruhrgebiet kam Lothar Schlegel 1945 im Alter von vier Jahren. In St. Lambertus ist er zur Kommunion gegangen, wurde hier gefirmt und schließlich auch zum Priester geweiht. In Paderborn und München hat er Philosophie studiert und über Friedrich Ueberweg aus Königsberg promoviert.

Große Teile seines Berufslebens hat er am Otto-Hahn-Gymnasium am Hölkeskampring in Herne verbracht, wo er als Oberstudienrat in Sozialwissenschaften und katholischer Religion unterrichtet hat.

Gleichzeitig wurde er von der Bischofskonferenz in das Amt des Visitators Ermland berufen. Damit wurde er der kirchliche Verantwortliche für die heute in ganz Deutschland lebenden Menschen aus dem Ermland in Polen, dessen Hauptstadt Olsztyn (Allenstein) ist.

„Ich hoffe, dass sich alte Castrop-Rauxeler an mich erinnern und mich aufnehmen“, sagte er gestern. Einen alten Weggefährten traf er bereits wieder: Diakon Heinz-Jürgen Nolde aus Rauxel kennt ihn bereits seit 30 Jahren und feierte gestern mit ihm das Hochamt.

 
 

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