„Wird es die B 474n nicht geben, wird es auch den newPark nicht geben“

Der Planbereich an der Stadtgrenze.
Der Planbereich an der Stadtgrenze.
Foto: WAZ

Castrop-Rauxel.. CDU und FDP demonstrieren beim Thema newPark Einigkeit: Die viel diskutierte Erschließung jener Fläche auf Dattelner und Waltroper Stadtgebiet sei immens wichtig für die Emscher-Lippe-Region, somit auch für Castrop-Rauxel, nicht zuletzt wegen der neu entstehenden Arbeitsplätze.

Und in einem weiteren Punkt sind sich die beiden Parteien genauso einig: Der Bau der B 474n sei „dringendst“ notwendig. Denn: Ohne Ortsumgehung kein newPark, ohne newPark keine Ansiedlung von Industrien, ohne Ansiedlung von Industrien keine Arbeitsplätze.

Dies bekräftigten auch Markus Lübbering von der IHK Nord-Westfalen, Josef Hülsdünker, Vorsitzender der DGB-Region Emscher-Lippe, sowie Hans-Joachim Kröger, Geschäftsführer der newPark GmbH. Sie nahmen am Donnerstagabend bei einer gemeinsamen Infoveranstaltung zum Thema, zu der FDP und CDU erstmals gemeinsam eingeladen hatten, auf dem Podium Platz. Vor rund 25 Zuhörern sprachen sie sich deutlich für das „Projekt von landespolitischer Bedeutung“ aus.

Kröger betonte hier: „Wir wollen nicht den rauchenden Schornstein, wir wollen den Park gestalten, ohne die Lippeauen zu beeinträchtigen und ohne gegen das bestehende Flora-Fauna-Habitat zu verstoßen.“ Kröger weiter: „Wir setzen auf Green Tech, wollen die Leitmärkte der Zukunft ansiedeln - Energie- und Umwelttechnik, Mobilitätstechnologien, Rohstoff- und Materialeffizienz.“

Die Region, so Markus Lübbering, müsse den Park als Chance begreifen. „Emscher-Lippe braucht den newPark.“ Ohne ihn und ohne die B 474n werde es keinen Aufschwung in der Region geben.

„Wir müssen insgesamt den Kurs verfolgen, dass die Reindustrialisierung in der Region weiter voran kommt“, unterstrich Josef Hülsdünker. Die Grundorientierung in der Gewerkschaft sei deshalb auch pro newPark. „Aber wir haben in den eigenen Reihen, gerade hier in Castrop-Rauxel, auch Gegner des Projektes.“ Es gelte also, die Diskussion auch innerhalb der Gewerkschaft weiter zu führen.

 
 

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