Wandern mit dem Bürgermeister und dem SGV

Castrop-Rauxel.  Eine wahrlich grüne Tour mit viel Natur entlang der Strecke: Bei der Sommertour Mittwoch mit Bürgermeister Johannes Beisenherz und den Wanderfreunden des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) standen die Stadtteile Rauxel, Dingen, Schwerin, Frohlinde und Merklinde im Fokus.

Am Treff- und Startpunkt, dem Skulpturenpark Goldschmieding, begrüßte Beisenherz die gemischte Wandertruppe. Ein Blick zum Himmel verspricht hier Gutes: „Das Wetter ist ideal“, urteilt der Bürgermeister. Dies sollte sich auch bei den nächsten elf Kilometern nicht ändern.

Petrus spielte bei der Tour mit

Mit dem SGV-Wandergruß „Frisch auf!“ kurz nach 11 Uhr konnte bei strahlendem Sonnenschein die Europastadt im Grünen in lockerer Stimmung gemeinsam erkundet werden. Vorbei an dem ältesten erhaltenen Hammerkopfturm in NRW, an Schacht Erin 3, folgte der Gang in den Wald am Rieperberg. Große schattige Bäume und idyllische Waldwege zeigen die schöne Seite des Ruhrgebiets.

Günter Albert gefällt es: „Ich habe die Touren immer mitgemacht.“ So werde er auch beim nächsten Mal gerne wieder in die Wanderschuhe schlüpfen. Johannes Beisenherz. betont, dass die traditionelle Wanderung sowohl dazu da sei, die schönen Seiten von Castrop-Rauxel kennenzulernen. „Es geht aber auch darum, mit den Bürgern in Kontakt zu kommen, dies auch auf eine ungezwungene Weise.“ Die rund 30 Teilnehmer nutzen die von Wanderwart Achim Kinzel erstellte Route so zum Klönen – aber auch um offenen Auges zu schauen, wie viel ländliches Idyll die Stadt zu bieten hat.

Der 1. Vorsitzende der SGV-Abteilung Castrop-Rauxel, Manfred Pietschmann, betont, dass selbst ihm früher, bevor er das Wandern für sich entdeckte, viele dieser Geheimtipps gänzlich unbekannt waren. Entlang an Feldern, eine Teilstrecke des Emscherpark-Wanderweges durch den Wald in Richtung Halde Schwerin – die Wanderfreunde können viel sehen. Eine Wanderin stellt an der Sonnenuhr auf der Halde Schwerin, dem höchsten Punkt der Stadt, fest: „Ein schöner Ausblick. Kann man nicht anders sagen!“

Nach einer kurzen Wasser- und Obstpause wird der Weg entlang des Golfplatzes genommen. Pietschmann: „Ein schöner Weg ist das!“ Ulrike Beier, die bereits häufiger die Umgebung zum Wandern nutzte, findet: „Man lernt nette Menschen kennen und sieht wirklich schöne Ecken – gerade die Waldstrecken heute waren einfach erfrischend und toll!“ Bei der nachmittaglichen Rückkehr am Goldschmieding-Park urteilt Beisenherz: „Es war toll - wie jedes Jahr!“

 
 

EURE FAVORITEN