Stein erinnert an Hugo Paulikat

Der  Gedenksteines für den früheren Castrop-Rauxeler Bürgermeister Hugo Paulikat steht nun auf dem Ickerner Marktplatz. Foto: Thomas Gödde
Der Gedenksteines für den früheren Castrop-Rauxeler Bürgermeister Hugo Paulikat steht nun auf dem Ickerner Marktplatz. Foto: Thomas Gödde
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Die SPD Castrop-Rauxel weihte am Freitag feierlich die neue Gedenkstätte für den ehemaligen Bürgermeister der Stadt auf dem Ickerner Marktplatz ein.

Hugo Paulikat, einst Oberbürgermeister, später Bürgermeister, ist unvergessen. Den Castrop-Rauxelern bleibt er als „einer von uns“ in Erinnerung, als Politiker, der stets ein offenes Ohr für die Bürger hatte.

Zu Ehren der volksnahen Persönlichkeit weihte die SPD Castrop-Rauxel gestern einen Gedenkstein auf dem Ickerner Marktplatz ein - exakt 40 Jahre nach Paulikats Amtsantritt, seinerzeit als Oberbürgermeister. Viele Bürger, Lokalpolitiker und Weggefährten wohnten der kleinen Feierstunde bei.

Zwar ist die Gedenkstätte für Hugo Paulikat an sich nicht neu, stand ein Stein zur Erinnerung doch bis dato in der nordöstlichen Ecke des Marktes, aufgestellt im Januar 2002. Weil er an jenem Ort aber nur wenig Beachtung erfuhr, sollte er schließlich an eine exponierte Stelle. „Dem Gedenkstein kam im hinteren Bereich des Platzes nicht die Würde zu, die er verdient hat“, so Bürgermeister Johannes Beisenherz in seiner kurzen Ansprache. „Hunde haben ihn benutzt und das Umfeld war dreckig“, fuhr Beisenherz fort.

Die Partei suchte also einen neuen Ort für den Stein - und einen Sponsoren in Zeiten knapper Kassen. Und am Ende fand sich mit tatsächlich ein edler Spender mit einem engen Bezug zu Ickern. 7000 Euro konnte die SPD in die Hand nehmen, um den Gedenkstein zu versetzen. Nun steht er also - ein größerer als zuvor - im vorderen Bereich des Marktplatzes, ausgerichtet zur Ickerner Straße. Neu ist auch der Sockel, alt hingegen die Gedenktafel.

Somit ist der Name Hugo Paulikat jetzt optisch wieder sehr präsent - zur Freude vieler, denn der Politiker war populär. „Seine Beliebtheit übertrug sich von Ickern aus in das gesamte Stadtgebiet“, so Johannes Beisenherz. „Er war bekannt als einer, der sich kümmerte, noch heute werde ich sehr häufig auf ihn angesprochen.“ Ganz ähnliche Erfahrungen schilderte gestern auch der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Rajko Kravanja: „Wenn wir hier auf dem Ickerner Marktplatz Veranstaltungen haben, kommt man ganz oft automatisch auf Hugo Paulikat zu sprechen.“ Der langjährige Bürgermeister sei stets zur Stelle gewesen, heiße es dann. Und: „Mit dem konnte man immer reden.“

 
 

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