Selbstgebranntes aus Studio BoGi’s

Das Castroper Jugendzentrum Bogis freut sich über ein neues Tonstudio, das es ermöglicht, Musikaufnahmen von Bands herzustellen. Jugendpfleger Kosta Daniilidis zeigt wie es funktioniert. Foto: Joseph-W. Reutter / WAZ FotoPool
Das Castroper Jugendzentrum Bogis freut sich über ein neues Tonstudio, das es ermöglicht, Musikaufnahmen von Bands herzustellen. Jugendpfleger Kosta Daniilidis zeigt wie es funktioniert. Foto: Joseph-W. Reutter / WAZ FotoPool
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Castrop-Rauxel.. Es sollte eine Spende der etwas anderen Art sein, eine Finanzspritze, die an eher ungewöhnlicher Stelle ansetzt und wirkt. Herausgekommen ist eine äußerst praktische Unterstützung der musikalischen Jugendarbeit im BoGi’s. „Damit fördern wir einen Herzenswunsch außerhalb der ausgetretenen Spenden-Pfade“, freut sich Christoph Behrenspöhler, Vorstandsvorsitzender des Lions Club Castrop-Rauxel Philipp von Viermundt.

3500 Euro kamen beim ersten Lions-Charity-Lauf 2010 im Erin-Park zusammen. Jetzt fließt das Geld in die Einrichtung eines Selbstfahrer-Studios zur Musiknachwuchsförderung im Keller des BoGi’s. Da die komplette Technik rund 4000 Euro kostet, sattelten die „Löwen“ noch einmal Clubmittel in Höhe von 500 Euro drauf. Beim Studio-Besuch zeigte sich Behrenspöhler von der Investition äußerst angetan. „Das Projekt ist absolut förderungswürdig. Über das Ergebnis bin ich hoch zufrieden.“

In der Tat macht’s den Bandprojekten im Musikkeller jetzt besonders viel Spaß. So erlaubt die moderne Technik im baulich vom Probenraum getrennten Regieraum das Aufnehmen auf unzähligen Audiospuren. Diese können anschließend wieder digital zusammen gefügt - und auf CD/DVD gebrannt werden. „Die Aufnahmen klingen verdammt gut“, sagt das musikalische Hirn des BoGi’s, Kosta Daniilidis, der den etablierten Studios natürlich keine Konkurrenz machen will. „Was wir hier machen, ist reine Nachwuchsförderung.“

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