Seit Dezember vermisster Dimitri P. ist tot

Ann-Kathrin Gumpert
Foto: Archivfoto: Fabian Paffendorf
Auf Facebook kursierte das Gerücht seit Tagen – jetzt ist es traurige Gewissheit: Der vermisste Dimitri P. ist tot. Das bestätigte die Polizei.

Castrop-Rauxel. Dimitri P. (34) aus Henrichenburg war seit dem 27. Dezember spurlos verschwunden. Seine Lebensgefährtin, seine Schwägerin und sein Bruder hatten eine groß angelegte Suchaktion gestartet.

Bereits am Freitag fand die Polizei ihn in einem Waldstück zwischen Castrop-Rauxel und Datteln. Nach einem Hinweis, den die Polizei erhalten hatte, rückten die Einsatzkräfte zu dem Waldstück aus und fanden dort die Leiche des Mannes.

Weitere Erkenntnisse im Laufe der Woche

Aktuell geht die Polizei nicht von Fremdeinwirken, sondern von einem Suizid aus. Doch die Ermittlungen in dem Fall dauern noch an. Die Polizei rechnet mit weiteren Erkenntnissen im Laufe der kommenden Woche, die sie dann auch der Öffentlichkeit präsentieren will. Die Polizei kann derzeit keine weiteren Angaben zu dem Fall machen und verweist auf die laufenden Ermittlungen.

Knapp sieben Wochen warteten Angehörige und Freunde des Vermissten auf ein Lebenszeichen von ihm. Hinweise, dass sich der 34-Jährige in Gefahr befinde oder für sich selbst eine Gefahr darstellte, gab es zu keiner Zeit. Auch die Suche mit einem Personenspürhund, den die Familie aus eigener Tasche finanzierte, brachte nicht die erhofften Ergebnisse. Seine Spur verlor sich ziemlich schnell.

Auf Facebook verabschiedete sich unterdessen seine Bekannten vom Sparta-X-Gym öffentlich von ihm. Viele User bekundeten darunter ihr Beileid und Mitgefühl. Sie sprachen der Familie für die kommende Zeit Kraft und Trost aus.

Sohn des Toten vor einer Woche geboren

Seine Lebensgefährtin brachte in der vergangenen Woche das gemeinsame Kind zur Welt. Seinen Vater wird der Kleine jetzt nicht mehr kennenlernen können.