Radverkehr wird weiter gefördert

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Castrop-Rauxel. Der Kreis Recklinghausen ist immer eine Radtour wert – so sieht es auch die Gutachterkommission der AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW).

Nach sieben Jahren „Fahrradfreundlicher Kreis“ wurde dem Verlängerungsantrag des Kreises auf weitere sieben Jahre zugestimmt. Landrat Cay Süberkrüb nahm stolz die Urkunde entgegen: „Wir sehen diese Verlängerung nicht nur als Bestätigung, sondern zugleich als Ansporn für unsere weiteren Bemühungen Radverkehrsförderung zu betreiben“.

Unterstützung erhält er durch die Radverkehrskoordinatorin des Kreises, Marion Bugdoll. Sie sagt: „Die Freizeitbeschäftigung Fahrradfahren liegt hier im Kreis ganz weit oben. Unser Ziel ist es, das sich noch mehr Bürger, insbesondere für ihre alltäglichen Wege, auf das Fahrrad setzen.“

Denn Radfahren schont nicht nur den Geldbeutel, sondern fördert auch die Gesundheit. Die Gutachterkommission der AGFS überprüfte, ob das verliehene Prädikat „fahrradfreundlich“ im Einklang mit der Realität steht. Der Kreis Recklinghausen darf sich nun ohne Auflagen für weitere sieben Jahre fahrradfreundlich nennen. Der AGFS gehören zurzeit 65 Mitgliedskommunen an. Jede einzelne Kommune wird alle sieben Jahre auf ihre aktuelle Fahrradfreundlichkeit kontrolliert.