Ikea nennt Standort ideal

Foto: dapd
Die sogenannte Xscape-Fläche in Castrop-Rauxel an der A 42 hat das Interesse des Unternehmens geweckt. Dienstag schaute sich eine Abordnung das Areal in der Europastadt an.

Castrop-Rauxel. Der gelbe Schriftzug auf blauem Grund – vielleicht weist das Ikea-Logo ja bald auch den Weg zu einem neuen schwedischen Möbelhaus in Castrop-Rauxel. Die Chancen für eine solche Entwicklung sind auf jeden Fall gut.

Am gestrigen Dienstag haben Vertreter des Unternehmens mehrere für eine geplante Expansion in Frage kommende Standorte im nördlichen Ruhrgebiet besichtigt. Die Route führte entlang der A 42. Eine Station – eine sehr wichtige – war auf dieser Rundreise die Europastadt Castrop-Rauxel.

Anforderungen erfüllt

Hier schaute man sich die Freifläche gegenüber vom Haus der Wirtschaft an, zwischen A 42 und B 235 gelegen. Und das Areal, aus der Vergangenheit besser als Xscape-Fläche bekannt, gefiel der Abordnung der Schweden ausgesprochen gut.

„Der Standort wurde genau geprüft und hat sich als ideal erwiesen“, erklärte gestern Nachmittag der von Ikea beauftragte Flächenentwickler, der in den Wochen zuvor auch bereits erste Gespräche über einen möglichen Ikea-Standort in Castrop-Rauxel mit Stadtspitze und Wirtschaftsförderung geführt hatte (wir berichteten bereits).

So erfülle die Freifläche exakt die Anforderungen, die Ikea an einen neuen Möbelhaus-Standort stellen würde. „Das Areal liegt direkt an der Autobahnabfahrt, und man müsste nicht erst durch ein Wohngebiet fahren, um den Standort zu erreichen“, nannte der Planer nur zwei der für das große Interesse ausschlaggebenden Kriterien. „Ein besseres Areal kann man nicht finden“, so der Planer.

Chance für die Stadt

So weit die technischen Voraussetzungen, die die schwedische Möbelhaus-Kette im Fall von Castrop-Rauxel als ausgesprochen gut bewertet. Nun liege es bei der Stadt, bei Interesse die nächsten rechtlichen und politischen Schritte in Angriff zu nehmen. Bisher, auch das betonte der Flächenentwickler erneut, seien die Gespräche in Castrop-Rauxel aber sehr positiv verlaufen.

„So eine Ansiedlung kann man doch nur begrüßen“, erklärte gestern auch Bürgermeister Johannes Beisenherz. Die weitere Entwicklung müsse man nun sehen. Aber selbst, wenn man außer Acht ließe, dass Castrop-Rauxel wirtschaftlich nicht gerade auf Rosen gebettet ist, steht für den Bürgermeister fest: „Diese Chance sollte sich die Stadt nicht entgehen lassen.“

 
 

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