Heißt es bald „Fairtrade-Stadt Castrop-Rauxel“?

Stefan Rebein
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Ein zusätzlicher Namen auf dem Ortsschild könnte demnächst zum Normalfall werden. Auch Castrop-Rauxel könnte demnach ein ausführliches Straßenschild besitzen. Doch was soll darauf stehen?

Castrop-Rauxel. Namenszusätze auf Ortsschildern sollen bald erlaubt sein. Das sieht eine aktuelle Gesetzesvorlage im Landtag vor.

Bisher war nur in Kurorten der Zusatz „Bad“ möglich. Außerdem heißt es am Ortseingang von Bonn Bundesstadt oder in Wittenberg Lutherstadt. Erst vor kurzem musste Hagen den Zusatznamen „Stadt der Fernuniversität“ von den Ortseingangsschildern wieder entfernen. Wird das Gesetz beschlossen, dürfen dort und in Castrop-Rauxel zusätzliche Bezeichnungen auf Stadtschildern prangen. In Bochum werden schon eifrig Namensvorschläge diskutiert. Die Vorschläge reichen von Grönemeyer- bis hin zur Currywurststadt.

Fairtrade-Stadt Castrop-Rauxel

In Castrop-Rauxel steht die Stadtverwaltung dieser Möglichkeit aufgeschlossen gegenüber. Maresa Hilleringmann, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, sieht dies als interessante Möglichkeit, um einen Wiedererkennungswert für Castrop-Rauxel zu schaffen. Spontan kommt ihr als Namenszusatz „Fairtrade-Stadt“ in den Sinn. Erst vor kurzem wurde dazu ein freilich nicht offizielles Schild entworfen.

Was meinen Sie? Sollte Castrop-Rauxel einen Namenszusatz im tragen? Und mit welchem Markenzeichen sollte die Stadt ihrer Meinung nach Werbung machen? Schreiben Sie eine E-Mail an unsere Redaktion, redaktion.castrop-rauxel@waz.de, und diskutieren Sie online mit uns darüber!