Erfrischendes Nass von guter Qualität

DerWesten
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Das von der Gelsenwasser AG in die Europastadt gelieferte Trinkwasser ist von guter Qualität und erfüllt die Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das wurde jetzt erneut durch eine Analyse bestätigt.

Castrop-Rauxel. Das von der Gelsenwasser AG gelieferte Trinkwasser ist von guter Qualität und erfüllt die Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Das wurde jetzt erneut durch eine Analysen bestätigt.

Die Gelsenwasser AG verteilt Trinkwasser, das in verschiedenen Wasserwerken gewonnen wird. Das ist auch der Grund dafür, dass die Bürger der Europastadt Wasser aus zwei unterschiedlichen Werken geliefert bekommen. So wird Pöppinghausen über das Wasserwerk Haltern versorgt. Für diesen Stadtteil gibt Gelsenwasser den Härtegrad des Wassers mit ,mittel’ an. Im übrigen Stadtgebiet, das vom Wasserwerk Witten aus beliefert wird, herrscht eine weiche Qualität vor.

Aus dem Gehalt an Mineralien wie Kalzium und Magnesium wird die Wasserhärte berechnet. Sie beeinflusst u. a. die Wirksamkeit eines Waschmittels. Auf jeder Waschmittelpackung ist entsprechend der Wasserhärte die erforderliche Menge an Waschmittel angegeben. Das aus dem Wasserwerk Haltern gelieferte Trinkwasser liegt im Härtebereich mittel, das aus den Ruhr-Wasserwerken gelieferte im Härtebereich weich. Das Waschmittel ist richtig dosiert, wenn als Zugabemenge unter Berücksichtigung der Herstellerangaben der jeweilige Bereich gewählt wird. Es gilt: Je weicher das Wasser, desto weniger Waschmittel wird benötigt.

Die Trinkwasserverordnung regelt, dass nur für den jeweiligen Aufbereitungszweck speziell zugelassene Substanzen verwendet werden und im Trinkwasser verbleiben dürfen. Deren Restkonzentration muss untersucht werden, wobei strenge Grenzwerte gelten.

Dem im Wasserwerk Haltern geförderten Trinkwasser wird bei Bedarf zur Desinfektion Natriumhypochlorit zugesetzt. Zum Schutz vor Korrosion im Rohrnetz und in den Hausinstallationen werden in geringen Mengen Phosphat und Natronlauge zugegeben.

In den Ruhr-Wasserwerken Witten und Halingen der Wasserwerke Westfalen GmbH (WWW) und im Wasserwerk Essen-Horst der Wassergewinnung Essen GmbH wird zur Desinfektion Chlordioxid zugegeben. In Ausnahmefällen kann in diesen Werken das Trinkwasser mittels Chlor desinfiziert werden. Im Ruhrwasserwerk Echthausen (WWW) wird in Ausnahmefällen Natriumhypochlorit zugesetzt. In den vorgenannten Werken wird entsprechend den Vorgaben der Trinkwasserverordnung zum Schutz vor Korrosion (insbesondere der Hausinstallation) Natronlauge zugegeben.

Auch das von den Stadtwerken Hamm bezogene Trinkwasser aus dem Wasserwerk Warmen, in dem auch Ruhrwasser aufbereitet wird, wird ebenfalls durch Chlordioxid bzw. Chlor desinfiziert. Zum Korrosionsschutz wird in geringen Mengen Kalkmilch zugesetzt. In Ausnahmefällen kann Aktivkohle zur Aufbereitung eingesetzt werden.


Kunden finden die Trinkwasseranalyse für ihren Wohnort hier im Internet.