Emscher-Radweg bei Castrop-Rauxel bleibt für ein Jahr gesperrt

Die Emschergenossenschaft baut an der Stadtgrenze einen Stauraumkanal, in dem ab 2017 schmutziges Abwasser und sauberes Regenwasser voneinander getrennt werden.
Die Emschergenossenschaft baut an der Stadtgrenze einen Stauraumkanal, in dem ab 2017 schmutziges Abwasser und sauberes Regenwasser voneinander getrennt werden.
Foto: Archivfoto: Ines Eckermann
Der Emscher-Radweg an der Stadtgrenze zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen ist wegen einer Großbaustelle der Emschergenossenschaft gesperrt - und zwar für ein ganzes Jahr. Die angedachte Umleitung wirft Probleme auf, nun sucht man gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen nach einer Lösung.

Castrop-Rauxel/Recklinghausen.. Die Emschergenossenschaft baut an der Stadtgrenze zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen den neuen Abwasserkanal Emscher. Für die Dauer der Sperrung war ursprünglich angedacht, für die Radler auf dem Emscher-Radweg eine Umleitung durch die Brandheide einzurichten. An diesem Plan gibt es aber Kritik aus Recklinghausen.

So wies etwa Rolf Peter Polus, Zweiter Vorsitzender des Verkehrsvereins Suderwich-Hessel, laut einer Meldung der "Recklinghäuser Zeitung" darauf hin, dass in dem Gebiet mehrere Wege immer noch wegen des Pfingststurms "Ela" gesperrt seien.

Gespräche über mögliche Alternativen laufen

Bei der Emschergenossenschaft weiß man inzwischen von dem Problem. "Wir haben erfahren, dass da einige Wege noch von der Stadt Recklinghausen gesperrt sind", bestätigt Ilias Abawi von der Emschergenossenschaft auf Anfrage dieser Redaktion. "Wir befinden uns diesbezüglich gerade in klärenden Gesprächen mit der Stadt."

Mittlerweile seien Alternativen angedacht, über die nun beraten werde. Teilweise hänge es auch noch von anderen Institutionen wie dem Regionalverband Ruhr ab, der damit beschäftigt sei, Sturmschäden zu beseitigen. "In den nächsten Tagen werden wir eine Lösung bekanntgeben", sagt Abawi.

Trennung von Regen- und Abwasser

Die Emschergenossenschaft baut an der Stadtgrenze einen Stauraumkanal, in dem ab 2017 schmutziges Abwasser und sauberes Regenwasser voneinander getrennt werden. Das saubere Regenwasser fließt dann in die Emscher, während der Abwasserkanal und die Kläranlagen durch diese Maßnahme entlastet werden sollen.

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