CDU würdigt „vorbildliche Arbeit“ der FNR-Retter

Die Preisträgerinnen: Annette Korte, Christel Sperz, Edda Koch, Gisela Cornely, Gaby Lindner, Carola Leuchtmann, Anke Ratajczak. Hintere Reihe (l-r) Peter Beuth (Generalsekretär der CDU und Festredner), Philip Mißfelder, Michael Breilmann, Lothar Hegemann.
Die Preisträgerinnen: Annette Korte, Christel Sperz, Edda Koch, Gisela Cornely, Gaby Lindner, Carola Leuchtmann, Anke Ratajczak. Hintere Reihe (l-r) Peter Beuth (Generalsekretär der CDU und Festredner), Philip Mißfelder, Michael Breilmann, Lothar Hegemann.
Foto: Karl Gatzmanga / WAZ FotoPool
Die Christdemokraten hatten zum 21. Neujahrsempfang des Stadtverbands eingeladen und ehrten die Retterinnen der Fridtjof-Nansen-Realschule.

Castrop-Rauxel..  Ein großer Teil der Stadt sei zusammen gerückt, sagt Annette Korte. „Wir haben erfahren, dass man mit Mut etwas bewegen kann“, fährt sie fort. „Wir haben erfahren, dass alles möglich ist, wenn die Bürger zusammenstehen“, betont die Retterin der Fridtjof-Nansen-Realschule und bedankt sich auch im Namen ihrer sechs Mitstreiterinnen und der vielen Unterstützer für die Anerkennung ihres Engagements.

Bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang in der ASG-Aula zeichnete die CDU Castrop-Rauxel die sieben Damen für ihren „vorbildlichen“ Einsatz im vergangenen Jahr aus. Die FNR-Retterinnen Annette Korte, Gaby Lindner, Gisela Cornely, Carola Leuchtmann, Edda Koch, Anke Ratajczak und Christel Sperz erhielten den Förderpreis.

„Es ist bemerkenswert, wenn sich Menschen zusammenfinden, um gemeinsam für eine Sache zu kämpfen“, sagte Laudator Lothar Hegemann vor gut 150 geladenen Gästen. Der CDU-Landtagsabgeordnete weiter: Die Initiative um die sieben Preisträgerinnen habe es geschafft, das ein wichtiger Teil des Bildungssystems erhalten bleibe.

Auch Festredner Peter Beuth, Generalsekretär der CDU in Hessen, würdigte bürgerschaftliches Engagement und unterstrich dessen Bedeutung für die Gesellschaft. Der Staat könne nicht alles leisten. „Die Mentalität des Freibiers für alle kann man sich künftig nicht mehr leisten.“ Die Gesellschaft sei somit auf das Ehrenamt angewiesen, betonte der Christdemokrat und ging sodann auf das Thema Bildungspolitik ein.

„Es geht darum, jungen Menschen gute Chancen zu bieten“, sagte er. „Dabei müssen wir verhindern, dass die Kinder zum Spielball rot-grüner Politik werden.“ Das Bildungssystem brauche Vielfalt, es brauche unterschiedliche Schulformen.

Um so wichtiger sei somit die Auszeichnung der sieben FNR-Retterinnen. „Sie haben einen Beitrag dazu geleistet, dass nicht die Ideologie, sondern das Kind im Mittelpunkt steht“, erklärte der hessische Landtagsabgeordnete.

 

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