Bürgermeister ist unterwegs in Sachen Kennzeichen

Foto: WAZ FotoPool

Castrop-Rauxel.. Unterwegs nach Bocholt in Sachen „Wiedereinführung alter Autokennzeichen" ist Bürgermeister Johannes Beisenherz am Montag, 12. Dezember.

Seine Mission: Unterzeichnung einer gemeinsamen Resolution von 18 NRW-Städten, die anschließend ans Landesverkehrsministerium geht.

In Bocholt ist neben den anderen Bürgermeistern der betroffenen Städte auch Professor Dr. Ralf Bochert, Hochschule Heilbronn, wissenschaftliche Begleitung des Projekts, mit von der Partie. Castrop-Rauxel kämpft zusammen mit anderen NRW-Städten um die Wiedereinführung des alten Autokennzeichens. Dazu hat Bocholt nun mit anderen Kommunen im Rahmen einer Arbeitsgruppe eine gemeinsame Resolution formuliert. Diese wird an diesem Tag unterzeichnet.

Eine Million Menschen

Das Bundesverkehrsministerium fragt nach den Verkehrsministerkonferenzbeschlüssen im Frühjahr und Herbst 2011 zugunsten einer Wiedereinführung der auslaufenden Kennzeichen gerade die Länder ab, welche Kennzeichen nach dem Willen der Länder wieder eingeführt werden und welchen Zulassungsbehörden (Landkreisen) diese jeweils zugeordnet werden sollen. Die Kennzeichen sollen dem Bundesverkehrsministerium bis zum 1. April 2012 gemeldet werden.

Minister Harry Voigtsberger hat bisher die Wiedereinführung auslaufender Kennzeichen abgelehnt. Mit der Resolution fordern die Städte nun den Minister auf, seine Haltung zu überdenken und die auslaufenden Kfz-Kennzeichen dieser Städte bis zum Stichtag an das Bundesverkehrsministerium zu melden.

Folgende Städte machen mit: Moers, Witten, Lünen, Dinslaken, Lippstadt, Bocholt, Berleburg, Jülich, Lüdinghausen, Altena, Gladbeck, Castrop-Rauxel, Büren, Beckum, Arnsberg, Brilon, Geldern, Erkelenz. Nur in diesen Städten betrifft das Thema schon 1 Million Menschen.

 
 

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