Baumschutz: Politiker können sich nicht einigen

Erst konnte man sich nicht so recht auf einen Termin verständigen, jetzt ist das politische Spitzen-Treffen zur Baumschutzsatzung nach unseren Informationen ergebnislos ausgegangen. Zumindest hat es nicht den von den Oppositionsparteien CDU und FWI erhofften Kompromiss gegeben.

Castrop-rauxel.. Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP sieht die bestehende Baumschutzsatzung offenbar als alternativlos an, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Immer wieder hat es in der Vergangenheit Knatsch in Sachen Baumschutzsatzung gegeben. Besonders Bürger mit kleinen Gärten und großen Bäumen darin können nicht verstehen, dass die Stadt häufig stur bleibt und ihnen eine Fällgenehmigung versagt.

"Angesichts der Signale ist das schon enttäuschend", resümierte CDU-Parteichef Michael Breilmann.Nach der von der Koalition signalisierten Gesprächsbereitschaft auf die Einladung von Mitte Januar habe man sich mehr im Sinne der Bürger erhofft, die über die vermeintlichen Ungerechtigkeiten und Unverhältnismäßigkeiten in der Satzung Klage führen. Beim interfraktionellen Gespräch am Montagabend habe sich allein Ingo Boxhammer (Die Linke) für eine Änderung im Sinne der von CDU und FWI gemachten Änderungsvorschläge ausgesprochen.

"Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns das Gespräch sparen können", so der FWI-Vorsitzende Harald Piehl. Gleichwohl wollen CDU und FWI ihre Änderungsvorschläge in die Ratssitzung am 26. März einbringen und zur Abstimmung bringen. "Das gehört in ein politisches Gremium, und die Argumente müssen öffentlich ausgetauscht werden", verdeutlichte Breilmann.

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